Coro­na stellt die Wirtschaft, die Gesellschaft, die CDU, aber auch die MIT vor beson­dere Her­aus­forderun­gen.

Während sich vielerorts Videokon­feren­zen oder Tele­fonkon­feren­zen immer größer wer­den­der Beliebtheit erfreuen, set­zt der Kreisvor­stand der MIT Mannheim bewusst auf die qua­si analoge Form der Sitzungskul­tur, näm­lich lieber per­sön­lich in Präsen­z­form.

Während zu Beginn der Über­legun­gen der Kreisvor­sitzende Alexan­der Fleck eine Sitzung unter freiem Him­mel angedacht hat­te, wurde auf­grund der Wit­terungsver­hält­nisse die Sitzung doch lieber an die anges­tammte Tagungsstätte ver­legt. Mit aus­re­ichen­dem Abstand und Mund-Nasen-Schutz wurde die aktuelle poli­tis­che und wirtschaftliche Lage, aber auch die Ver­band­sar­beit disku­tiert.

Beson­ders heiß disku­tiert wurde die tem­poräre Mehrw­ert­s­teuersenkung. Ganz nach dem Mot­to: „Top oder Flop“ analysierte der Vor­stand Vor- und Nachteile der Senkung. Die Bun­desregierung ver­spricht sich sicher­lich die Stärkung der Bin­nen­nach­frage durch sink­ende Preise und damit ver­bun­den mehr soziale Gerechtigkeit. Durch steigende Ein­nah­men und Umsätze soll der Han­del und die Wirtschaft ins­ge­samt schneller aus der Rezes­sion kom­men. Auch scheint die Refi­nanzierung der Mehrw­ert­s­teuersenkung für den Bund durch Neg­a­tivzin­spoli­tik leichter zu fall­en.

Allerd­ing ist fraglich, ob eine 2 – 3 %ige Reduk­tion tat­säch­lich die Nach­frage steigert. Bei vie­len Pro­duk­ten des All­t­agslebens ist die Reduzierung nicht spür­bar. Volk­swirtschaftlich gese­hen ent­ge­hen dem Fiskus pro Prozent­punkt etwa 10 Mil­liar­den Euro an Steuere­in­nah­men. Außer­dem kann der Han­del die Chance nutzen, die Preise anzuheben. Sicher­lich wird erst der weit­ere Ver­lauf der Pan­demie zeigen, ob die Vor- oder Nachteile der Mehrw­ert­s­teuersenkung über­wiegen.

Nach­dem wegen Covid19 auch der tra­di­tionelle Jahresab­schluss im Bräukeller der Eich­baum Brauerei abge­sagt wer­den musste, fokussierte sich der Blick des Vor­standes auf 2021. So beschloss der Vor­stand aus dem Jahresab­schluss 2020 kurz­er­hand einen Jahre­semp­fang 2021 zu machen. Auch die Pla­nun­gen für die Leucht­tur­mver­anstal­tung des Jahres, den Kurpfälz­er Früh­schop­pen auf dem Mannheimer Maimarkt wur­den konkretisiert.

„Wir wer­den ver­suchen, alle für 2020 geplanten und aus­ge­fal­l­enen Ver­anstal­tun­gen in 2021 nachzu­holen“, so Alexan­der Fleck, „ger­ade in einem Super­wahl­jahr, in dem wir Land­tag und Bun­destag wählen, kön­nen wir so unsere Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en unter­stützen und gle­ichzeit­ig unsere Posi­tion in der poli­tis­chen Land­schaft stärken. Kurz gesagt: Coro­na kriegt uns nicht unter, son­dern beflügelt uns.“

 

 

 

 

 

 

 

Vor­stand­sar­beit in Coro­na-Zeit­en — Mehrw­ert­s­teuer: Top oder Flop?