Stadtrat Nikolas Löbel soll für Landtag kandidieren
CDU-Spitze will Nachwuchshoffnung im Mannheimer Norden ins Rennen schicken
"Ich werde dem CDU-Kreisvorstand bei seiner Sitzung am 21. Januar 2010 vorschlagen, den Vorsitzenden der Jungen Union und CDU-Stadtrat Nikolas Löbel für die Landtagswahl 2011 als Kandidaten der CDU für den Mannheimer Norden zu nominieren. Die CDU hat im kommenden Jahr die einmalige Chance, den Wahlkreis Mannheim I das erste Mal in der Geschichte des Landes Baden-Württemberg zu gewinnen. Doch dafür brauchen wir den besten Kandidaten und der heißt Nikolas Löbel", so CDU-Kreisvorsitzender Claudius Kranz. Gemeinsam mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Carsten Südmersen ist er davon überzeugt, dass ein junger und unverbrauchter, aber politisch durchaus erfahrender Kandidat es schaffen kann, die Menschen davon zu überzeugen, dass nur ein CDU-Abgeordneter sie im Stuttgarter Landtag angemessen vertreten kann.
"Ich habe schon öfter betont, dass Nikolas Löbel für mich eines der größten politischen Talente dieser Stadt ist. In einem solchen Landtagswahlkampf kommt es darauf an, klar politisch Stellung zu beziehen, die Menschen für sich und seine Ideen zu begeistern und dabei der CDU ein junges und modernes Profil zu geben, ohne dabei unsere klassischen Überzeugungen über Bord zu werfen. Dass Nikolas Löbel dies kann, hat er nicht nur bei der zurückliegenden Kommunalwahl eindrucksvoll unter Beweis gestellt", so Südmersen.
Bei der Kommunalwahl im Juni 2009 wurde Löbel mit einem hervorragenden Ergebnis als jüngstes Mitglied in den Mannheimer Gemeinderat gewählt und erhielt sogar hinter dem Mannheimer Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Egon Jüttner und dem Fraktionsvorsitzenden Carsten Südmersen das drittbeste Panaschierungsergebnis. "Mit Nikolas Löbel als Kandidaten kann es uns gelingen, neue Wählerschichten für uns zu gewinnen und damit die entscheidenden Stimmen für den Wahlsieg einzufahren", so CDU-Kreisvorsitzender Kranz. Natürlich habe bei der Kandidatenfindung auch das Alter und die Lebenssituation von Stadtrat Löbel eine Rolle gespielt, schließlich sei er mit seinen 23 Jahren recht jung und befinde sich gerade in den Vorbereitungen auf sein erstes juristisches Staatsexamen. "Aber dennoch gelte es, der CDU-Nachwuchshoffnung die Chance zu geben, weiter an Profil zu gewinnen und ihn auch an schwere Herausforderungen heranzuführen. "Nur so kann man an Erfahrung gewinnen, um im politischen Alltag zu bestehen", ist sich Kranz sicher. Er denke dabei durchaus an die ein oder andere politische Leitfigur, die sich ebenfalls schon sehr früh im politischen Mandat für die Menschen verdient gemacht hätte.
Dass mit der Nominierung von Nikolas Löbel kein ureigener Mann aus dem Mannheimer Norden antrete, halten Kranz und Südmersen für kein Problem. Schließlich habe Löbel als Mitglied des Mannheimer Gemeinderates und als jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion mit Themen über das gesamte Stadtgebiet verteilt zu tun, die auch im Besonderen die nördlichen Stadtteile betreffen würden. Außerdem haben die Wähler im Mannheimer Norden bewiesen, dass sie mit den bisherigen Landtagsabgeordneten Kandidaten gewählt haben, die im Mannheimer Süden zu Hause waren.
Der CDU-Kreisvorsitzende ist sich sicher, dass ein Kandidat Nikolas Löbel auf breite Unterstützung bei den CDU-Mandatsträgern und CDU-Mitgliedern aus und im Mannheimer Norden stoßen wird. "Gemeinsam mit seiner Energie sowie seinem Engagement und den Erfahrungen verdienter Mandatsträger vor Ort können wir den Menschen eine echte Alternative zu den bisherigen Landtagskandidaten der anderen Parteien bieten. Wir wollen den Wahlkreis endlich einmal gewinnen und werden einen geschlossenen und entschlossenen Wahlkampf mit Löbel an der Spitze führen", so Kranz und Südmersen übereinstimmend. Der CDU-Kreisvorstand soll nun bei seiner Sitzung über den Kandidatenvorschlag beraten und diesen sodann einer Mitgliederversammlung Anfang Februar 2010 unterbreiten.