Christlich Demokratische Union Deutschlands
 
     
     
 

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) besucht Neckarau

Auf Einladung der CDU Mannheim kam Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) am 24. April 2009 zu einem Gesprächsabend in das Hotel Steubenhof nach Neckarau. CDU-Kreisvorsitzender Claudius Kranz hieß den Politiker aus der Hansestadt in seiner alten Heimat sehr herzlich willkommen, schließlich stammt Ahlhaus´ Familie aus Mannheim und er ist in Heidelberg aufgewachsen. Claudius Kranz bezeichnete Herrn Ahlhaus als einen Innenpolitiker, der für konsequentes Handeln bekannt sei und mit seiner klaren Linie dazu beigetragen habe, dass Hamburg seinen unrühmlichen Spitzenplatz als unsicherste Großstadt in Deutschland abgeben konnte und heute auf dem besseren Platz 8 in dieser Rangliste steht. Der Innensenator enttäuschte die Erwartungen der rund 80 Anwesenden nicht und bezog klar Stellung zu den Anforderungen an die Innere Sicherheit in einer Metropole.

So schilderte er, dass es Hamburg unter Führung der CDU gelungen sei, rechtsfreie Räume, wie die früher bundesweit bekannte Hafenstraße, zu beseitigen. Inzwischen würden Straftäter auch dann verfolgt, wenn sie sich in leer stehenden Gebäuden verschanzen wollten. In der Szene habe sich dies herum gesprochen und dazu geführt, dass Hamburg nicht mehr zum beliebten Ziel von gewaltbereiten Chaoten gehöre. Zudem habe man mit dem Einsatz von Polizeibeamten, die ständig für einen bestimmten Stadtbezirk zuständig seien, hervorragende Erfahrungen gemacht. Diese Polizisten sind den Menschen vor Ort persönlich bekannt und erhalten deshalb von der Bevölkerung viele Informationen, die für die Arbeit der Sicherheitskräfte von großer Bedeutung sind. So könnten schlechte Entwicklungen frühzeitig erkannt werden und entsprechend entgegen gewirkt werden. Positiv hätte sich auch das rigorose Verbot zum Mitführen jeglicher Waffen ausgewirkt im Bereich der Vergnügungsmeile Reeperbahn ausgewirkt. Die Zahl der Gewalttaten mit Waffen sei dort erheblich zurückgegangen. Alles in allem plädierte der Innensenator dafür, dass der Staat seine Pflicht zum Schutz der Bürger ernst nehmen müsse und entschieden gegen Kriminalität vorgehen müsse. Die CDU sei dabei die einzige Partei, die sich stark im Bereich der Inneren Sicherheit engagiere und mit dem Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble den kompetentesten Innenpolitiker in Deutschland habe.

Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Steffen Ratzel und der Leiter des CDU-Arbeitskreis Innere Sicherheit Johann Danisch dankten Christoph Ahlhaus für die klaren Worte und nahmen diese zum Anlass, auch in Mannheim für in Hamburg erfolgreich angewendete Konzepte werben zu wollen. Steffen Ratzel wünschte sich ebenfalls ein Verbot zum Tragen von Waffen aller Art in bestimmten Bereichen der Stadt. Kriminalhauptkommissar Johann Danisch will den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech demnächst zu einem Gespräch über  die Sicherheitslage nach Mannheim einladen. Die Besucher freuten sich, dass sie auf Einladung des Hotels Steubenhof und der CDU Neckarau mit Stefan Busch und Jürgen Nohe bei Flammkuchen und Getränken noch über das Thema Innere Sicherheit in Mannheim miteinander sprechen konnten.

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