Christlich Demokratische Union Deutschlands
 
     
     
 

Grundbuchamt muss in Mannheim bleiben

Ein zweites zentral gelegenes Grundbuchamt muss in Nordbaden eingerichtet werden, so der Mannheimer CDU Landtagskandidat Claudius Kranz. Mannheim als Oberzentrum des wirtschaftlich starken Rhein-Neckar-Raums ist dabei auf Grund seiner guten Erreichbarkeit ein idealer Standort, so Kranz weiter. In einem Brief an den baden-württembergischen Justizminister Goll schrieb er daher:

„Eine kurzfristige Beantwortung von Fragen, bzw. erforderlich werdende Rückfragen beim Grundbuchamt, die bisher problemlos bei einer persönlichen Vorsprache geklärt werden konnten, wären nicht möglich; ebensowenig die kurzfristige Vorlage fehlender Unterlagen beim Grundbuchamt - eine Anreise von 140 km schließt dies aus. Auskünfte müssten schriftlich eingeholt werden, was zu einer erheblichen Zeitverzögerung und zugleich zu einem erheblich vermehrten Personalbedarf und vergrößerten Geschäftsanfall bei dem zentralisierten Grundbuchamt führen würde.“

Für Kranz, im Beruf selbst Rechtsanwalt, ist dieses Thema aus der Praxis bestens bekannt.
Nachdem nunmehr bekannt wurde, dass die Digitalisierung aller Grundbücher nebst Grundakten nicht erfolgen wird, muss das Thema nochmals auf die politische Tagesordnung genommen werden, so der Landtagskandidat  und CDU-Kreisvorsitzende weiter.
Um die Situation einmal plastisch zu beschreiben wählte Kranz das Bild der Entfernung von Mannheim nach Tauberbischofsheim mit einer Länge 140 km im Vergleich zur Länge der Grundbücher nebst Grundakten aneinandergereiht, die mit rund 148 km  diese  noch übertrifft.

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