Christlich Demokratische Union Deutschlands
 
     
     
 

Grillen muss in Mannheim zum Sommer wieder möglich sein

CDU-Landtagskandidat Löbel fordert mehrere Duldungsflächen im Stadtgebiet

„Nachdem der Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion im vergangenen Jahr zum Thema Grillen in Mannheim nicht nur die Stadtverwaltung, sondern erst Recht den politischen Gegner in Zugzwang versetzt hatte, freuen wir uns nun, dass die Stadtverwaltung scheinbar eine Konzeption ausgearbeitet hat, in der über mögliche alternative Standorte für Duldungsflächen zum Grillen im öffentlichen Raum debattiert wird. „Unabhängig vom Ort bestehen überall die gleichen Probleme; überall sind die Belange der Anwohner zu berücksichtigen, überall sind zu wenig Parkplätze vorhanden und überall haben wir ein Problem mit der Verschmutzung und leider auch mit alkoholisierten Jugendlichen. Unser CDU-Antrag hat diese Probleme offengelegt und Lösungsansätze vorgeschlagen bzw. eingefordert“, so CDU-Mann Löbel, auf dessen Initiative die CDU-Gemeinderatsfraktion den Antrag einbrachte, über eine Lösung in Form von Elektrogrills nachzudenken.

„Mit unserer Lösung in elektronischer Form haben wir eine innovative Idee eingebracht, die sogar die Geruchsbelästigung eindämmen könnte. Doch egal ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrills, wir brauchen eine Lösung, die das Grillen in kontrollierten Bahnen zulässt und den Interessen von Grillfreunden und Anwohnern gleichermaßen gerecht wird“, so Löbel. In einer Sitzung der Stadtverwaltung mit Bezirksbeiräten, Stadträten und Fachleuten aus der Verwaltung wurde bereits über mehrere Standorte diskutiert.

„Für mich ist dabei klar: wir brauchen mehrere Duldungsflächen. Diese müssen aber auch so attraktiv sein, dass die Menschen sie auch wirklich annehmen. Abgelegene Plätze sind keine Alternative“, so Löbel. Für ihn spielt vor allem die soziale Kontrolle im Hinblick auf die Örtlichkeiten eine wesentliche Rolle. „Es kann nicht sein, dass wir Grillflächen ausweisen, die fern ab von jeglicher Zivilisation liegen. Die Verschmutzung und die Randalierer sind doch nur deshalb aufgefallen, weil die Rheinwiesen ein zentraler Ort sind, der von allen Seiten einsichtbar ist. Die Jugendlichen jetzt außerhalb unserer Kontrollsphäre grillen und trinken zu lassen, halte ich auch im Sinne der Einhaltung des Jugendschutzes für fatal“, so Löbel, der zugleich auch jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Gemeinderat ist.

„Duldungsflächen an Neckar und Rhein, zwischen Collini-Center und altem OEG-Bahnhof, auf den Rheinwiesen sowie eventuell am Vogelstangsee oder auf der Maulbeerinsel halte ich für geeignete sozialverträgliche Plätze“, so der Landtagskandidat. Die Rheinwiesen will Stadtrat Löbel keinesfalls von vorneherein aus der Diskussion heraushalten.

Doch dabei müssen die Interessen der Anwohner gehört und geschützt werden. Auch die Bewohner der Neckarufernordbebauung in der Neckarstadt oder die Anwohner des Vogelstangsees haben das Recht eine allgemeinverträgliche Grilllösung präsentiert zu bekommen. Eine reine Verlagerung weg von den Rheinwiesen hinein in die Neckarstadt und die Vogelstang wäre das falsche Signal“, so CDU-Stadtrat Nikolas Löbel, der von der Stadtverwaltung bislang klare Antworten auf die ortsunabhängigen Probleme vermisst.
„Wir müssen prüfen, ob kontrolliertes Grillen in Form von vorinstallierten Grills möglich ist und ob die Masse an Menschen sich dann auf die verschiedenen Standorte verteilt. Klar ist aber auch, nur mit klarer Benutzungsverordnung, genügend sanitären Einrichtungen und ausreichender Kontrolle durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) können Duldungsflächen im Sinne der Polizeiverordnung ausgewiesen werden. Hier ist uns die Stadtverwaltung bislang ebenfalls Antworten schuldig geblieben, obwohl die Grillsaison in wenigen Tagen beginnt und die Zeit nun knapp wird“, so der CDU-Landtagskandidat abschließend.    

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