Anlässlich des Inter­na­tionalen Tages gegen Pros­ti­tu­tion fordert die Frauen Union Mannheim einen Per­spek­tivwech­sel und die Ein­führung eines Sexkaufver­botes.

„Damit wir Frauen in ihrer Würde bess­er schützen, müssen wir Pros­ti­tu­tion für Bor­dellbe­sitzer, Zuhäl­ter und Men­schen­händler riskant und wirtschaftlich unat­trak­tiv machen“, so die FU Kreisvor­sitzende Gabriele Fleck.

Für die Frauen Union sind die unveräußer­liche Men­schen­würde, die Selb­st­bes­tim­mung von Frauen und ihr Schutz vor Gewalt Richtschnur und Hand­lungsauf­trag zugle­ich. „Der Kör­p­er ein­er Frau ist keine Ware“, so Fleck.

Daher fordert die Frauen Union zeit­nah einen Geset­ze­sen­twurf, deren wesentliche Eckpfeil­er die Pönal­isierung von Sexkauf durch Freier, stärkere Ahn­dung von Zwang­spros­ti­tu­tion, verbesserte Ausstiegspro­gramme, Aufk­lärung an Schulen über Pros­ti­tu­tion und Men­schen­han­del sowie die dauer­hafte Schließung von Bor­dellen sind.

Die Beschränkun­gen zur Eindäm­mung des Coro­n­avirus bieten jet­zt die Chance, auch im Bere­ich der Pros­ti­tu­tion umzus­teuern und die Men­schen­würde in den Mit­telpunkt zu stellen. „Die Chance gilt es zu nutzen“, so Fleck abschließend.

Frauen-Union Mannheim fordert Sexkaufver­bot