„Ich möchte etwas für Kinder tun und zwar bevor sie auf die Straße kom­men“. Mit diesen Worten wird Ste­fan Semel in der jüng­sten Folge der ZDF-Doku­men­ta­tion­srei­he „37 Grad“ über den Mannheimer Stadt­teil Neckarstadt-West zitiert. Semel ist Leit­er der sozialen Ein­rich­tung Aufwind, die sich seit mehr als zehn Jahren um sozial benachteiligte Kinder in der Neckarstadt küm­mert. Das in der ZDF-Ausstrahlung geze­ich­nete Bild der Neckarstadt, als einen von Krim­i­nal­ität und Kinder­ar­mut geprägten Stadt­teil, nahm die Junge Union Mannheim zum Anlass, um den Vere­in Aufwind zu besuchen.

Wie set­zt man sich dort für sozial benachteiligte Kinder ein? Was ist dran am Ruf der Neckarstadt-West? Was kön­nen die Poli­tik und die CDU für die Bewohn­er der Neckarstadt-West tun? Über diese und viele weit­ere Fra­gen hat die Junge Union Anfang August vor Ort mit Ste­fan Semel gesprochen. In den Räum­lichkeit­en von Aufwind gab es aus erster Hand einen tiefen Ein­blick in das Leben und die Prob­leme der Neckarstadt.

„Die Zustände in der Neckarstadt sind erschreck­end“, so der Ersatzkan­di­dat im Mannheimer Nor­den und JU-Kreisvor­sitzende Lennart Christ. „Wir brauchen eine höhere Polizeipräsenz, um auch in der Neckarstadt-West gel­tendes Recht umzuset­zen. Kinder dür­fen nicht die Opfer ein­er Poli­tik des Wegschauens sein.“, so Christ. „Die Erken­nt­nisse aus unserem Besuch wer­den wir in unsere Arbeit und den kom­menden Wahlkampf ein­fließen lassen. Ich bin dankbar für das, was Aufwind und Ste­fan Semel in der Neckarstadt leis­ten und den äußerst wertvollen Aus­tausch!“, so Christ abschließend.

Kinder­ar­mut in der Neckarstadt-West – Die Junge Union Mannheim zu Besuch bei Aufwind e.V.