Die Christlich-Demokratis­che Arbeit­nehmer­schaft (CDA) begrüßt die Bestre­bun­gen von Seit­en der Stadt und des Lan­des eine umfassende und struk­turelle Lösung für das Uni­ver­sität­sklinikum Mannheim zu find­en.

Klar ist für die CDA, dass die Stadt die jährlichen Defizite im zweis­tel­li­gen Mil­lio­nen­bere­ich auf Dauer nicht wird stem­men kön­nen. Auf der anderen Seite sei eine medi­zinis­che Ver­sorgung auf dem Niveau des Uni­ver­sität­sklinikums Mannheim für die Stadt unverzicht­bar.

„Die Zeit drängt, aber im Sinne aller Beteiligten ist die Ausar­beitung eines nachvol­lziehbaren und zukun­fts­festen Konzeptes von Seit­en des Lan­des notwendig um die kom­plex­en Prob­lem­stel­lun­gen im Sinne aller zu lösen. Dabei sei die Ein­bindung der Stadt als aktueller Akteur uner­lässlich.“ erläutert der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CDU-Frak­tion und stel­lvertre­tende Vor­sitzende der CDA, Chris Rihm die Posi­tion der Christ­sozialen.

Durch eine Neuaus­rich­tung des Klinikums kön­nen darüber weit­ere Impulse für die generelle Aus­rich­tung, Aus­bil­dung und Wis­senschaft geset­zt wer­den.

So wichtig es für die CDA ist, dass auch zukün­ftig eine gute medi­zinis­che Ver­sorgung und Aus­bil­dung in Mannheim sichergestellt ist, so dür­fen wir auch den Per­so­n­enkreis nicht vergessen, welch­er dafür sorgt, dass das Schiff Uni­ver­sität­sklinikum weit­er­hin Kurs hält und sich ins­beson­dere in der Coro­na-Krise ein Säule der Ver­lässlichkeit bewiesen hat: Der Belegschaft des Klinikums.

„Auch hier kön­nen wir uns nur eine Träger­schaft durch das Land vorstellen. Das Land kann ähn­lich wie die Stadt als ver­lässlich­er Arbeit­ge­ber auftreten, der nicht nur tar­ifge­bun­dene Löhne zahlt und damit Alter­sar­mut ver­hin­dert. Ger­ade in Krisen­zeit­en ist es nicht unwichtig, wenn staatliche Stellen noch wirk­sam auf die Entwick­lun­gen im Gesund­heits­bere­ich Ein­fluss nehmen kön­nen und insoweit ein Stück Unab­hängigkeit haben.

Pri­vate Inve­storen sind nicht per se neg­a­tiv, jedoch zeigt die Erfahrung, dass diese nicht immer zum Wohle der Belegschaft agieren.“ führt der CDA-Vor­sitzende und CDU-Ortsver­bandsvor­sitzende von Mannheim Nord-Ost (Käfer­tal und Wald­hof) Chris­t­ian Höt­ting weit­er aus. Die CDA Mannheim, wird daher den weit­eren Ver­lauf der Dinge mit Inter­esse ver­fol­gen und inhaltlich begleit­en.

Weit­er­hin macht es aus Sicht der CDA Sinn, auch die Gew­erkschaften an den Ver­hand­lungstisch zu holen.

CDA: Zukun­ft des Uni­ver­sität­sklinikums nach­haltig sich­ern — für die Patien­ten wie auch für die Belegschaft!