Seit dem 01.07.2020 befind­en sich die Kindertagesstät­ten und auch die Grund­schulen wieder im Regel­be­trieb. Dies stellt jede einzelne Ein­rich­tung vor organ­isatorische und per­son­elle Her­aus­forderun­gen. Bei den Beschäftigten herrscht unter anderem Unsicher­heit im Hin­blick auf das Coro­na-Testver­fahren. Hier stellt sich die CDA Mannheim hin­ter die Forderung der Kul­tus­min­is­terin Susanne Eisen­mann. Sie hat­te gefordert, dass allen Lehrkräften und Erzieherin­nen und Erziehern frei­willige Test­möglichkeit­en ange­boten wer­den.

Der grüne Sozialmin­is­ter Manne Lucha möchte die Tests auf Stich­proben in jew­eils zwei Stadt- und Land­kreisen vor­erst beschränken. Für den stel­lvertre­tenden CDA-Kreisvor­sitzen­den und CDU-Stad­trat Chris Rihm ist hinge­gen klar:“ Stich­proben brin­gen uns an der Stelle nicht weit­er. Nach welchen Kri­te­rien sollen die Städte und Land­kreise aus­ge­sucht wer­den? Das hat wenig Hand und Fuß.“

„Es liegt in der poli­tis­chen Ver­ant­wor­tung dafür zu sor­gen, dass die Per­so­n­enkreise beson­ders getestet wer­den, welche einen direk­ten Kon­takt zu anderen Men­schen nicht ver­mei­den kön­nen. Dies ist über den Gesund­heits- und Pflege­bere­ich hin­aus unter anderem der Bil­dungs­bere­ich mit Kitas und Schulen. Diesen Per­so­n­enkreis mit einzubeziehen hat auch etwas mit der vielbeschwore­nen Wertschätzung zu tun.“ ergänzt der CDA-Vor­sitzende Chris­t­ian Höt­ting.

CDA Mannheim: Frei­willige Tests auch im Bil­dungs­bere­ich erforder­lich