Im Rah­men des diesjähri­gen Her­ingsessens durfte der Ortsver­band den neun­ten Feu­den­heimer Bürg­er­taler an eine Per­sön­lichkeit ver­lei­hen, die sich durch ihr bürg­er­schaftlich­es Engage­ment um Feu­den­heim ver­di­ent gemacht hat. Die Ausze­ich­nung genießt in der Bürg­er­schaft ein hohes Anse­hen und deren Ver­lei­hung hat einen fes­ten Platz im Ter­minkalen­der der Feu­den­heimer.

So kon­nte sich der Ortsvor­sitzende und Stad­trat Alexan­der Fleck über ein bis auf den let­zten Platz gefülltes Restau­rant „MaRu­Ba“ freuen, unter ihnen der Schirmherr der Ver­anstal­tung Erster Bürg­er­meis­ter Chris­t­ian Specht, Bun­destagsab­ge­ord­neter Niko­las Löbel, CDU-Frak­tionsvor­sitzen­der Claudius Kranz und Stad­trat Chris Rihm

Die musikalis­che Begrüßung über­nah­men an diesem Abend Sil­via Beck­er-Ben­der, die auf der Quer­flöte Auszüge aus den 12 Fan­tasien von Georg Philipp Tele­mann spielte

Danach fol­gte das oblig­a­torische poli­tis­che Pro­tokoll, das bei keinem Her­ingsessen des Ortsver­ban­des fehlen darf und seit eini­gen Jahren vom Vor­sitzen­den selb­st vor­ge­tra­gen wird. Fleck wid­mete sich den wichti­gen The­men aus Bund, Land und vor allem Kom­mune, u.a. der Nach­folge Angela Merkels, dem Brex­it, Gre­ta Thun­berg, der Plakat­flut anlässlich der Kom­mu­nal­wahl, den mar­o­den Brück­en in Lud­wigshafen, dem Sarot­ti-Mohr, der Buga und dem Rad­schnell­weg durch die Feu­den­heime Au.

Nach dem Essen war es dann soweit: Die Ver­lei­hung des Feu­den­heimer Bürg­er­talers stand an.

Nach ein­führen­den Worten von Alexan­der Fleck zum Bürg­er­taler an sich, ging Chris­t­ian Specht auf die Bedeu­tung und den Stel­len­wert des Ehre­namtes ein. Dem let­ztjähri­gen Preisträger, Dr. Wern­er Besi­er, kam dann die ehren­volle Auf­gabe zu, auf seinen Nach­fol­ger, den Preisträger 2020, die Lau­da­tio zu hal­ten.

Über 60 Jahre set­ze sich der neue Preisträger für Feu­den­heim ein. Er sei u.a. Vor­sitzen­der des GV Teu­to­nia gewe­sen und habe dann lange Jahre den Ver­wal­tungsratsvor­sitz der Feu­den­heimer Kul­turhalle innege­habt. Damit war den Anwe­senden klar, um wen es sich bei dem neuen Träger han­delte: Wil­helm Heck­mann. Das Feu­den­heimer Orig­i­nal, wie man den 85jährigen sichtlich von der Ehrung ergrif­f­e­nen Heck­mann guten Gewis­sens beze­ich­nen kann, lies es sich nicht nehmen, einige Anek­doten aus dem liebenswerten Vorort zu bericht­en. Doch neben den heit­eren Geschichtchen nahm er die anwe­senden Kom­mu­nalpoli­tik­er in die Pflicht. Er mah­nte an, dass die Kul­turhalle schnell­st­möglich ren­oviert wer­den müsse. „An uns liegt es nicht“, warf Alexan­der Fleck ein, „wir als CDU hat­ten die notwendi­gen Aus­gaben in den Haushalt und die mit­tel­fristige Finanz­pla­nung einge­bracht, doch die grün-rot-rote Mehrheit hat den Antrag abgeschmettert.“ Aber klar sei für die CDU, dass dieses Pro­jekt sehr wichtig sei.

Die musikalis­chen Glück­wün­sche über­brachte Jae­wong Jung. Der aus Süd­ko­rea stam­mende Sänger, der nach seinem Studi­um in Seoul nun seit 2018 an der Musikhochschule Mannheim studiert und 2019 Stipen­di­at des Richard-Wag­n­er-Ver­ban­des Mannheim-Kurp­falz war, begeis­terte mit „Una furti­va lacrima“  aus Gae­tano Donizetti´s  „l´esir d´amour“ und  mit der Arie „La don­na e mobile“ aus der Oper Rigo­let­to von Giuseppe Ver­di. Der musikalis­che Höhep­unkt war unbe­strit­ten sein „Nes­sun Dor­ma“ aus der Oper „Turan­dot“ von Gia­co­mo Puc­ci­ni.

Wil­helm Heck­mann erhält Bürg­er­taler 2020: CDU Feu­den­heim ver­lei­ht neun­ten Feu­den­heimer Bürg­er­taler