Die CDU Neckarstadt hat bei ihrer von Stad­trat Chris Rihm geleit­eten Mit­gliederver­samm­lung im „Bistro Eis­blick“ einen neuen Vor­stand gewählt. Chris­t­ian Stalf wurde ein­stim­mig in seinem Amt als Ortsvor­sitzen­der bestätigt. „Ich freue mich, mit einem tollen Team unsere Arbeit für die Neckarstadt und das Her­zo­gen­ried fortzuset­zen. Wir sind eine klare bürg­er­liche Stimme und ste­hen für kon­struk­tive Poli­tik“, sagte Chris­t­ian Stalf. Der 37-jährige Press­esprech­er ein­er Stadtver­wal­tung war bis zur let­zten Kom­mu­nal­wahl auch Bezirks­beiratssprech­er in der Neckarstadt-West.

Roswitha Henz-Best, Bezirks­beiratssprecherin Neckarstadt-Ost, wurde eben­falls als stel­lvertre­tende Ortsvor­sitzende bestätigt. Neu in das Amt des weit­eren Stel­lvertreters wurde der Stu­dent Fabi­an Schrad­er gewählt. Mit ihm übern­immt ein Vertreter der jun­gen Gen­er­a­tion Ver­ant­wor­tung im Ortsvor­stand.

Bezirks­beiratssprecherin Karin Urban­sky (Neckarstadt-West) ist als Schatzmeis­terin wiedergewählt wor­den. Peter Grosse bleibt Schrift­führer. Bei den Beisitzern wurde Melanie Lauber neu gewählt. Roland Roneck­er, Mar­tin Urban­sky und Cyra­no Wol­fahrt wur­den als Beisitzer bestätigt. Bezirks­beirat Caner Yildirim übern­immt weit­er­hin das Amt des Kassen­prüfers.

Der Rechen­schafts­bericht des Vor­sitzen­den Chris­t­ian Stalf über die Arbeit des Ortsvor­standes belegte die zahlre­ichen Aktiv­itäten der ver­gan­genen bei­den Jahre. Die Bezirks­beiratssprecherin­nen legten eben­falls Rechen­schaft über ihre Tätigkeit ab. Für die Neckarstadt-Ost erteilte Roswitha Henz-Best Verkehrs­be­hin­derun­gen in der Lange Röt­ter­straße und dem LKW-Parken rund um dem Neuen Mess­platz eine klare Absage. Sie forderte einen Auto­hof, um dem wilden LKW-Parken Ein­halt zu gebi­eten. Für einen solchen Stan­dort brachte Sprecherin Karin Urban­sky (Neckarstadt-West) einen Vorschlag ein. „Die Stadt sollte prüfen, ob ein solch­er Stan­dort nicht im Bere­ich der Friesen­heimer Insel möglich wäre“, meinte sie. Urban­sky berichtete auch über The­men wie die Ansied­lung eines Muse­ums für deutsche Sprache am Alten Mess­platz und die Neugestal­tung des Neu­mark­ts in der Neckarstadt-West.

Chris Rihm gab als Stad­trat und stel­lvertre­tender CDU-Kreisvor­sitzen­der einen Ein­blick in die Arbeit der Gemein­der­ats­frak­tion. Dabei spiel­ten die The­men Her­zo­gen­ried­park, das Bad und die Zukun­ft der Mul­ti­halle eine große Rolle. Rihm zeigte sich ent­täuscht darüber, dass Stadt und Ober­bürg­er­meis­ter den Her­zo­gen­ried­park bei den Pla­nun­gen zur Bun­des­garten­schau außen vor­lassen. „Die im Rah­men der Buga-Pla­nun­gen von der Stadt zuge­sagten fünf Mil­lio­nen Euro für den Park kom­men wohl nicht“, so Chris Rihm. Auch der Luisen­park werde zu wenig beachtet. Laut Wer­bung konzen­triere man sich alleine auf Spinel­li. Der Aus­gliederung der Mul­ti­halle und damit ein­herge­hen­den Baum­fäl­lun­gen im Her­zo­gen­ried­park erteilte er eine deut­liche Absage.

Nach der Ver­samm­lung disku­tierten die Anwe­senden noch über die aktuellen Entwick­lun­gen der CDU in Berlin. „Wir benöti­gen keine Hängepar­tie, son­dern schnell Klarheit darüber, wer die Partei in die Zukun­ft führt. Die Men­schen sind an vernün­fti­gen Lösun­gen für ihre Sor­gen inter­essiert und nicht an Per­son­alde­bat­ten“, fand Chris­t­ian Stalf.

Bild (Quelle: CDU Neckarstadt):

Der neugewählte CDU-Ortsvor­stand: Karin Urban­sky, Cyra­no Wol­fahrt, Melanie Lauber, Roland Roneck­er, Fabi­an Schrad­er, Stad­trat Chris Rihm, Chris­t­ian Stalf, Peter Grosse, Roswitha Henz-Best und Caner Yildirim (v.l.n.r.).

 

CDU Neckarstadt: Vernün­ftige Lösun­gen statt Selb­st­beschäf­ti­gung