„Ein ereignis­re­ich­es Jahr geht zu Ende“, begrüßte der Kreisvor­sitzende der Mit­tel­stands- und Wirtschaft­sunion Mannheim Alexan­der Fleck die Anwe­senden in der uri­gen Atmo­sphäre des mit 130 Gästen voll beset­zten Bräukellers der Pri­vat­brauerei Eich­baum.

Fleck gab einen umfassenden Rück­blick über die zahlre­ichen Aktiv­itäten des Jahres und ging hier­bei auch auf das eher beschei­dene CDU Ergeb­nis bei der Kom­mu­nal­wahl im Mai ein. Durch eine grün-rot-rote Mehrheit sei es schwieriger gewor­den, christ­demokratis­che Poli­tik umzuset­zen. Da das gle­iche Arbeitsvol­u­men nun auf weniger Köpfe in der neuen CDU-Frak­tion zu verteilen ist, forderte Fleck einen erhöht­en Arbeit­sein­satz von den Stadträtin­nen und Stadträten in den kom­menden 5 Jahren ein.

Eher kri­tisch sah Fleck die Namen­sän­derung der MIT von „Mit­tel­stands- und Wirtschaftsvere­ini­gung“ in „Mit­tel­stands- und Wirtschaft­sunion“ anlässlich des Bun­desmit­tel­stand­stages 2019 in Kas­sel, während er die die Rede von Friedrich Merz als weg­weisend beze­ich­nete. Die Mut­ter­partei müsse aus ihrem Win­ter­schlaf erwachen, es müsse endlich wieder Früh­ling wer­den. Und der Früh­ling begin­nen nun ein­mal mit dem lieben „Merz“.

Als beson­deren Höhep­unkt des MIT-Jahres beze­ich­nete Fleck den Kurpfälz­er Früh­schop­pen des Mit­tel­standes. Zu Gast war der MIT-Bun­desvor­sitzende Carsten Lin­ne­mann MdB. In einem mit 1500 Gästen sehr gut besucht­en Festzelt sprach Lin­ne­mann die Sor­gen und Nöte der mit­tel­ständis­chen Wirtschaft an und bekräftigte seine Vision ein­er mit­tel­stands­fre­undlichen Steuer- und Wirtschaft­spoli­tik.

Gas­tred­ner des Abends war der Erste Bürg­er­meis­ter der Stadt Mannheim, Chris­t­ian Specht. Als Finanzbürg­er­meis­ter der Quadrat­es­tadt berichtete er von den bevorste­hen­den Etat­ber­atun­gen für den Dop­pel­haushalt 2020/2021 mit einem voraus­sichtlichen Vol­u­men von über 3 Mrd. Euro. Vor allem forderte er im Hin­blick auf die zu erwartenden Wün­sche aller Frak­tio­nen und Grup­pierun­gen im Gemein­der­at Haushalts­diszi­plin. Schließlich könne ein Euro auch nur ein­mal aus­gegeben wer­den.

Nach seinem Vor­trag gab es die Gele­gen­heit zu einem kri­tis­chen, aber auch kon­struk­tiv­en Aus­tausch im Bräukeller, der geprägt war von den Sor­gen und Nöten der Mit­tel­ständler wie z.B. Sol­i­dar­ität­szuschlag, Bon-Pflicht, Rück­kehr der Meis­terpflicht, Arbeit­szeit­flex­i­biliesierung u.v.m.

„Ich wün­sche, dass wir trotz aller Widrigkeit­en mit Dankbarkeit auf das ver­gan­gene Jahr zurück­blick­en und opti­mistisch ins neue Jahr gehen kön­nen.“ Mit diesem Wun­sch been­dete Fleck das MIT Jahr in Mannheim und entließ die Anwe­senden in die Adventszeit.

 

MIT Mannheim: Alle Jahre wieder … Jahresab­schluss dies­mal im Zeichen der Etat­ber­atun­gen