Im Rah­men ihrer diesjähri­gen Wei­h­nacht­sak­tion besucht­en Mit­glieder der Jun­gen Union Mannheim das Polizeire­vi­er Mannheim Neckarstadt. In viel­er­lei Hin­sicht war es ein inter­es­san­ter Aus­tausch. Die Wei­h­nacht­sak­tion genießt Tra­di­tion – seit jeher hat es sich die Junge Union zur Auf­gabe gemacht, an Heili­ga­bend mit Per­so­n­en und Organ­i­sa­tio­nen ins Gespräch zu kom­men, die auf­grund ihrer Arbeit Heili­ga­bend nicht im Kreise der Fam­i­lie ver­brin­gen kön­nen.

Diese ist Facette allerd­ings nur eine von vie­len, die den Aus­tausch mit Polizeibeamten in aktuellen Zeit­en inter­es­sant machen: „Der Polizeiap­pa­rat in ganz Deutsch­land genießt in den let­zten Monat­en ver­stärkt medi­ale Aufmerk­samkeit – und das zu Unrecht nicht nur in pos­i­tivem Licht. Uns inter­essiert daher die Sicht der Dinge seit­ens der Beamten selb­st“, so Lennart Christ, Vor­sitzen­der der Jun­gen Union. So ging es darum, Wün­sche und Anre­gun­gen der Beamten zu ver­ste­hen, die deren Arbeit­sall­t­ag verbessern wür­den. Ein Diskus­sion­spunkt stellt dabei stets die Aus­rüs­tung der Beamten dar. Begonnen bei den Dien­st­fahrzeu­gen über Uni­form, Dienst­waffe und Schlag­stock – „in diesen Bere­ichen hat sich einiges getan, da sind wir mit­tler­weile defin­i­tiv bess­er und vor allem mod­ern­er aufgestellt“, so Frank Hart­manns­gru­ber, Revier­leit­er der Polizei in Neckarstadt.

Die Zahl der Ein­sätze ist in Neckarstadt höher als in anderen Stadt­teilen. Ein wichtiger Fak­tor ist daher auch das sub­jek­tive Sicher­heits­ge­fühl in der Bevölkerung. „Es gibt keine No Go Areas bei uns und wir tun alles, dass das auch so bleibt“, so Hart­manns­gru­ber vor­weg. Entschei­dend seien ein­er­seits bere­its umge­set­zte höher fre­quen­tierte Kon­trollen etwa bes­timmter Gast­stät­ten, ander­er­seits auch die Lokali­sa­tion und Analyse von Angsträu­men. „Das sub­jek­tive Sicher­heits­ge­fühl wird natür­lich immens gesteigert, wenn abends auf öffentlichen Raum von zehn Lam­p­en nicht nur zwei funk­tion­ieren,“ so der Revier­leit­er. Ein weit­er­er Aspekt pro Sicher­heit ist die Videoüberwachung, die in Neckarstadt allerd­ings nur am alten Mess­platz zum Ein­satz kommt. „Die Junge Union spricht sich für eine Ausweitung der Videoüberwachung aus – die Bestück­ung des alten Mess­platzes kann nur der Anfang sein“, so Moritz Plo­hberg­er, stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der.

Für die Beamten ist es keine Sel­tenheit, dass eine Schicht die Zwölf-Stun­den-Marke über­schre­it­et. In Neckarstadt sei die Ein­satzfre­quenz und die Zahl an Delik­ten über­durch­schnit­tlich hoch. Da bliebe gar nicht viel Zeit, um an Heili­ga­bend oder Neu­jahr zu denken. JU-Mit­glied und Polizist Mau­rice Bopp zieht daraus allerd­ings auch pos­i­tive Erken­nt­nisse: „Die Neckarstadt ist ein span­nen­des Vier­tel, mit Klinikum, Rotlichtvier­tel und Asyler­stauf­nahmestelle. Es ist abwech­slungsre­ich und macht Spaß.“

Die Junge Union Mannheim dank­ten den Beamten abschließend für ihre aufopfer­ungsvolle Arbeit das gesamte Jahr zu der Uhrzeit. Gewalt gegen Beamte sei aufs Schärf­ste zu verurteilen. „Sie sind unsere Fre­unde und Helfer, dies gilt es zu akzep­tieren und respek­tieren“, so Lennart Christ abschließend.

Dein Fre­und und Helfer – auch an Heili­ga­bend Wei­h­nacht­sak­tion der JU Mannheim: Besuch des Polizeire­viers Neckarstadt