Ist Ethik ein Erfol­gs­fak­tor? – Dieser Frage ging der Mannheimer Per­son­al­ber­ater, Ethik-Experte und Kreisvor­standsmit­glied der MIT Mannheim Christoph Dyck­er­hoff im Rah­men der Vor­tragsver­anstal­tung „Die Werte des ehrbaren Kauf­manns und die heuti­gen glob­alen Märk­te“ im Mannheimer Schloss auf den Grund.

Was ist oppor­tun, um auf den inter­na­tionalen Märk­ten weit­er­hin präsent zu sein, auch wenn die Sit­ten rauer gewor­den sind und die Unternehmen vielfach mit Kor­rup­tion kon­fron­tiert wer­den? Dyck­er­hoff, der viele Fam­i­lienge­sellschaften betreut und bei seinen Pro­jek­ten auf „Man­ag­er mit For­tune“ set­zt, nan­nte einige präg­nante Beispiele von Unternehmen, die sich hier unter­schiedlich ver­hal­ten und den Spa­gat bewälti­gen müssen, sich auf der einen Seite zu ethis­chen Grund­sätzen zu beken­nen, auf der anderen Seite aber nicht Risiko zu laufen, wichtige Absatzmärk­te zu ver­lieren und damit Arbeit­splätze in Deutsch­land aufs Spiel zu set­zen. Dyck­er­hoff nan­nte das Beispiel eines deutschen Maschi­nen­bauers. So Dyck­er­hoff, „was soll ein ver­ant­wortlich­es Unternehmen tun, wenn bspw. in einem Schwellen­land die Liefer­un­gen am Zoll wochen­lang hän­gen­bleiben und sich ohne die Zahlung von Schmiergeldern nichts bewegt? Ist es vertret­bar, dass der Kunde auf die für ihn bes­timmten Pro­duk­te warten muss?“

Die Antwort könne nur laut­en: Die Unternehmen müssen von Fall zu Fall entschei­den und abwä­gen, ob sie mit ihrem Han­deln nicht ihre Glaub­würdigkeit ver­lieren. Hierzu sei eine überzeu­gende trans­par­ente Kom­mu­nika­tion nach innen erforder­lich.

Bei dem anschließen­den Get-togeth­er nutzten die Anwe­senden die Gele­gen­heit zum angeregten Aus­tausch und zur Diskus­sion über die Ethik als Erfol­gs­fak­tor.

MIT Mannheim: Ist Ethik ein Erfol­gs­fak­tor?