Wie kann der Verkehr in Käfer­tal sin­nvoll und umweltverträglich gestal­tet wer­den? Diese Frage beschäftigte die CDU-Bezirks­beiräte aus Käfer­tal und Vor­standsmit­glieder der Kom­mu­nalpoli­tis­chen Vere­ini­gung (KPV) bei einem gemein­samen poli­tis­chen Ter­min. Bezirks­beiratssprech­er Michael May­er und sein Kol­lege Chris­t­ian Höt­ting sprachen einen bun­ten Strauß an The­men rund um den Verkehr an. Dazu gehörte unter anderem die Gestal­tung der Kreuzung Wasser­w­erk- und Wald­straße. „Sie stellt vor allem in Rich­tung Wall­stadt und Käfer­tal ein Nadelöhr dar. Aus Viern­heim ist gar kein Verkehr in diese Rich­tung möglich. Die Gestal­tung der Kreuzung genügt derzeit nicht der beste­hen­den Aus­las­tung und schon gar nicht der zukün­fti­gen Aus­las­tung, wenn der neue Ort­steil Franklin mit seinen 9.000 Ein­wohn­ern Stück für Stück dazukommt“, erläutert Chris­t­ian Höt­ting. Bei der zukün­fti­gen Pla­nung und Umset­zung, welche zügig erfol­gen sollte, muss man dem gesteigerten Verkehrs­fluss Rech­nung tra­gen. Sowohl was die Aspek­te Auto- und Rad­verkehr, als auch Fußgängerverkehr bet­rifft. Anson­sten sind Staus vor­pro­gram­miert.

Die Umwand­lung der B38 ist grund­sät­zlich eine sin­nvolle Sache, wenn gle­ichzeit­ig auch andere Aspek­te berück­sichtigt wer­den. Dazu gehören der verkehrstech­nis­che Aus­bau der Straßen um das Wohnge­bi­et Franklin, wie beispiel­sweise der Verkehrsknoten Wasser­w­erk-/Wald­straße. Eben­so muss sichergestellt wer­den, dass stadtein­wärts eine Linksab­biegerspur in die Völk­linger Straße ein­gerichtet wird. Weit­er müssen in das Gesamtkonzept die Zu- und Abflüsse des Verkehrs in das Gewer­bege­bi­et „Colum­bus“ ein­be­zo­gen wer­den. „Let­z­tendlich muss auch der ÖPNV deut­lich attrak­tiv­er gestal­tet wer­den, um so deut­lich mehr Men­schen zu bewe­gen mit Bussen und Bah­nen nach Mannheim zufahren“, macht Michael May­er deut­lich. Dazu zählen beispiel­sweise mehr „Park-and-Ride“-Parkplätze für Fahrzeuge und eine Verdich­tung des Tak­tes des Stadt­bah­n­verkehrs in und auch aus der Innen­stadt.

Die KPV-Mit­glieder und Bezirks­beiräte waren sich einig, dass die anges­pan­nte Verkehrssi­t­u­a­tion in Käfer­tal nur über andere Ange­bote entspan­nt wer­den kann. „Wir hal­ten auch einen Aus­bau von Car Shar­ing-Stan­dorten in Käfer­tal für sin­nvoll“, fand Chris­t­ian Stalf, Kreisvor­sitzen­der der KPV Mannheim. „Das bet­rifft vor allem Stan­dorte im Bere­ich der ehe­ma­li­gen Kon­ver­sion­s­ge­bi­ete in Käfer­tal. Die zukün­fti­gen Bewohn­er dieser Stadt­bezirke benöti­gen umweltverträgliche Ange­bote um schnell von A nach B zu kom­men“, so Chris­t­ian Stalf weit­er

Mehr Park-and-Ride-Plätze für Käfer­tal