Jed­er ken­nt es und es ist fast über­all zu bekom­men und gehört wie selb­stver­ständlich zum Waren­sor­ti­ment: Das Getränkeange­bot von Coca-Cola. Aber wie läuft die Pro­duk­tion im Mannheimer Werk auf der Vogel­stang ab und wie kommt das fer­tige Pro­dukt in den Han­del? Diesen und weit­eren Fra­gen gin­gen die Christlich-Demokratis­che Arbeit­nehmer­schaft (CDA) Mannheim und der CDU-Ortsver­band Wall­stadt-Vogel­stang bei ihrer Besich­ti­gungs­tour am 12.09.2019 nach. Der Andrang der Inter­essierten war größer als die max­i­male Größe ein­er Besucher­gruppe und so kam ein zweit­er Ter­min zus­tande, welch­er für den Novem­ber geplant ist. Zu Beginn war es notwendig, dass die Gäste eine dur­chaus infor­ma­tive Ein­führung in das Werks­gelände erhiel­ten. Ins­beson­dere Hygiene- und Sicher­heitsvorschriften wur­den besprochen. Für einen Betrieb, welch­er Lebens­mit­tel her­stellt, eine uner­lässliche Sache. Der Erfolg spiegelt sich darin wieder, dass es seit über einem Jahr keinen größeren Arbeit­sun­fall mehr gegeben hat. Im Anschluss wurde ein Überblick über die Entwick­lung des Werkes in Mannheim gegeben. 2019 wur­den erneut 30 Mil­lio­nen Euro in die Abfül­lan­la­gen investiert, nach­dem 2018 bere­its 20 Mil­lio­nen in die Mod­ernisierung flossen. Ein Zeichen dafür, dass man auf den Stan­dort Mannheim set­zt. Mannheim gehört zum Ver­bund Coca-Cola Europe, welch­er eine Art Fran­chisenehmer ist. Coca-Cola Ameri­ka stellt nur den Rohstoff­sirup, der für Europa in Irland hergestellt wird, und die Wer­bung zur Ver­fü­gung. Für alles andere ist Coca-Cola Europe sel­ber zuständig. Für die Werke, für die Preis­gestal­tung, etc.

Im Anschluss an die Ein­weisung in das Werk gab es die Führung direkt durch die Pro­duk­tion. Stan­darts, Hygiene und Sicher­heit wer­den hier groß geschrieben. Rund 1.000 Flaschen wer­den hier in der Minute befüllt. Die Störan­fäl­ligkeit der regelmäßig gewarteten Anla­gen ist ger­ing, denn jed­er Stör­fall hat den Still­stand der ganzen Anlage zur Folge. Gear­beit­et wird von Son­ntagabend bis Fre­itagabend. Ca. 20 Auszu­bildende in den ver­schiede­nen Berufen sor­gen dafür, dass es zu keinem Fachkräfte­man­gel kommt. Unter den Auszu­bilden­den befind­et sich auch ein ehe­ma­liger Flüchtling, welch­er sich schnell und gut ins Team eingear­beit­et hat, nach­dem er rasch die deutsche Sprache erlernt hat.

Im Anschluss an die Führung bedank­te sich der CDA-Kreisvor­sitzende Chris­t­ian Höt­ting bei den Ver­ant­wortlichen von Coca-Cola für die inter­es­sante Führung und bei Bern­hard Hucht für die gute Organ­i­sa­tion von Seit­en der CDA.

cof
CDA Mannheim und die CDU Wall­stadt-Vogel­stang besichti­gen Coca-Cola Werk in Mannheim