CDU-Poli­tik­er will klarere Regeln für Elek­tro­roller:

E-Roller sind ger­ade im Trend. Deutsch­landweit sind bere­its tausende Elek­tro­roller in deutschen Innen­städten unter­wegs. Seit weni­gen Tagen stellt nun auch die Ver­leih-Fir­ma „Tier“ 310 Elek­tro­roller in Mannheim, Lud­wigshafen und Hei­del­berg auf. Nun zeigen sich aber erste Prob­leme. Der deutsche Städte­tag fordert deshalb klarere Spiel­regeln für die Elek­tro­fahrzeuge. Auch der Mannheimer Bun­destagsab­ge­ord­nete Niko­las Löbel fordert Nachbesserung in Mannheim. „Es kann nicht sein, dass die E-Roller über­all rum­ste­hen oder mit weni­gen Aus­nah­men ein­fach über­all abgestellt wer­den kön­nen. Das ver­schan­delte das Stadt­bild und beim E-Roller han­delt es sich schließlich nicht um ein Spielzeug, son­dern um ein Fahrzeug. Deshalb soll­ten die E-Roller wie Fahrräder oder Autos geord­net im Straßen­raum abgestellt wer­den. Die Stadt sollte daher auf zen­trale Abstell­sys­teme ver­gle­ich­bar der Lei­h­fahrräder beste­hen und mit dem Betreiber „Tier“ eine bessere Lösung find­en. Bish­er kön­nen E-Roller in der Stadt in einem vorher fest­gelegten Teil des Stadt­ge­bi­ets mit eini­gen weni­gen Aus­nah­men wie den Fußgänger­zo­nen beliebig abgestellt wer­den. Löbel macht dazu einen konkreten Vorschlag, um ein geord­neteres Abstellen der E-Roller zu erre­ichen. „Ich finde, wir soll­ten E-Roller-Sta­tio­nen ein­richt­en, die immer in der Nähe von Hal­testellen des öffentlichen Nahverkehrs, Schulen oder öffentlichen Plätzen platziert sind, sodass die ver­schiede­nen Verkehrsange­bote opti­mal miteinan­der kom­biniert wer­den kön­nen. Beim Fahrrad­ver­mi­et­sys­tem VRN­nextbike funk­tion­iert das auch sehr gut. Warum also nicht auch bei den E-Rollern?“ so Löbel abschließend.

Löbel fordert Abstell­sys­tem für E-Roller