Die Mit­tel­stands- und Wirtschaftsvere­ini­gung der CDU in Mannheim (MIT) fordert von der Bun­desregierung mehr Zeit bei der Umset­zung der Düngeverord­nung. „Unsere Land­wirte haben noch mit der erst 2017 reformierten Düngeverord­nung zu kämpfen. Die geplanten Ver­schär­fun­gen set­zen die Exis­tenz unser­er Land­wirte in Mannheim aufs Spiel“, sagt Alexan­der Fleck, Kreisvor­sitzen­der der MIT Mannheim. „Vor ein­er erneuten Ver­schär­fung soll­ten erst die Ergeb­nisse des näch­sten Nitrat­berichts abge­wartet wer­den.“

Einen entsprechen­den Beschluss hat am Woch­enende auch der MIT-Bun­desvor­stand in Kaiser­slautern gefasst. Fleck: „Wir erleben derzeit, wie eine ganze Branche pauschal krim­i­nal­isiert wird. Unsere Bäuerin­nen und Bauern sind aber keine Umweltver­schmutzer oder Tierquäler.“ Für ihn sei klar, dass Grund­wasser­schutz stets Vor­rang haben muss. „Wir sind aber genau­so auf einen zukun­fts­fähi­gen Acker­bau angewiesen. Dafür müssen unsere Land­wirte in Mannheim weit­er ihre Pflanzen gezielt mit Nährstof­fen ver­sor­gen kön­nen“, so Fleck.

Die MIT Mannheim fordert Bund und Län­der auf, das zur Erfas­sung der Nitratwerte zugrun­deliegende Messstel­len­netz zu evaluieren und bei Bedarf neu zu justieren. „Daneben muss – abges­timmt zwis­chen Bund und Län­dern – eine Fol­gen­ab­schätzung aus­ge­hend von fach­lich sin­nvollen Maß­nah­men zur nationalen Umset­zung der EU-Nitrat-Richtlin­ie für die Land­wirtschaft in Deutsch­land sowie die Tier­hal­tung erstellt wer­den“, so die MIT Mannheim mit Ver­weis auf den Bun­desvor­stands­beschluss.

Fleck: „Land­wirte brauchen Ver­lässlichkeit“