Das Franz-Pfeifer-Haus der Car­i­tas ist ein beson­deres Haus in Mannheim. Im Prinzip ist es ein Pflege­heim für ältere Men­schen. Allerd­ings bietet es pflegebedürfti­gen psy­chisch erkrank­ten und behin­derten Men­schen ein Zuhause. Eine Ein­rich­tung, welche es so nicht häu­fig gibt und damit einen wichti­gen Bere­ich abdeckt. Davon kon­nten sich die Mit­glieder der Christlich Demokratis­chen Arbeit­nehmer­schaft (CDA), Chris­t­ian Höt­ting, Roswitha Henz-Best, Hel­ga Schlichter und Anja Friederichs im Rah­men ihres Besuch­es überzeu­gen. Die Heim­lei­t­erin, Frau Arm­brust, berichtete über die alltäglichen Her­aus­forderun­gen im Pflegeall­t­ag dieser speziellen Gemein­schaft. Zu schaf­fen machen ihr und der Belegschaft vor allem die vie­len Vorschriften und Doku­men­ta­tio­nen, welche nicht immer von großer Aus­sagekraft sind. Hier fehlt oft die Zeit, die man bess­er beim Patien­ten ver­brin­gen kön­nte. Zusät­zlich­es Ver­wal­tungsper­son­al würde sich­er helfen. Allerd­ings gab die Vor­standsvor­sitzende der Mannheimer Car­i­tas, Frau Hertlein, zu Bedenken, dass damit auch die Kosten und damit let­zten Endes der Pflege­beitrag jedes Bewohn­ers eben­falls steigen würde. Dies wäre für die betrof­fe­nen Per­so­n­en nicht zumut­bar. Erfol­gre­ich habe man allerd­ings bere­its Flüchtlinge in der Arbeit als Pflegekraft aus­bilden kön­nen. Auf den Fachkräfte­man­gel ange­sprochen berichtete Frau Hertlein, dass dieser natür­lich auch hier zu spüren ist, aber man bei der Anwer­bung von Fachkräften Wert darau­flegt, dass man diese nicht aus Län­dern abwirbt, die sel­ber ein solch­es Fachkräfteprob­lem haben.

Stolz ist man auf die geleis­tete Arbeit im Rah­men der Malther­a­pie. Hier kon­nten in der Ver­gan­gen­heit einige Bilder der Bewohn­er verkauft wer­den, so dass neue Far­ben und Lein­wände, sowie weit­eres Mate­r­i­al angeschafft wer­den kon­nte.

Sehr glück­lich sei man als Ein­rich­tung über den Umstand, dass die Nach­barn die Ein­rich­tung pos­i­tiv begleit­en.

„Wir haben ein rund­herum beein­druck­endes Bild des Franz-Pfeifer-Haus­es gewin­nen kön­nen und einiges dazugel­ernt. Vie­len Dank an Frau Arm­brust und Frau Hertlein. Wir haben von beste­hen­den Her­aus­forderun­gen im Bere­ich der Arbeit und der Finanzierung gehört und wer­den diese The­men gerne weit­er trans­portieren.“ zieht der CDA-Kreisvor­sitzende Chris­t­ian Höt­ting als Bilanz des Besuchs.

CDA vor Ort: Das Franz-Pfeifer-Haus