Als Auf­takt zu ein­er mehrwöchi­gen Besuch­s­tour von sozialen Ein­rich­tun­gen in Mannheim war das Sec­ond­hand-Kaufhaus der Car­i­tas “Fairkauf” die erste Sta­tion der CDA. Unter der sachkundi­gen Führung des Betrieb­sleit­ers Dominik Kobel beka­men der CDA-Kreisvor­sitzende Chris­t­ian Höt­ting, sowie Jür­gen Dörr und Roswitha Henz-Best neben Karin Urban­sky und Hei­drun Back sehr inter­es­sante Ein­blicke hin­ter die Kulis­sen dieser tollen Ein­rich­tung auf dem Wald­hof.

Ins­beson­dere drei Ziele gehören zur Philoso­phie des Haus­es:

  1. Ziel:

Gut erhal­tene Gebraucht­waren zu gün­sti­gen Preisen anbi­eten Die kleinen Preise ermöglichen es auch Men­schen mit geringem Einkom­men einzukaufen und somit am Leben in der Gemein­schaft teilzuhaben. Dies ist aber keine Voraus­set­zung: Alle kön­nen im Fairkauf einkaufen.

  1. Ziel:

Fairkauf ist ein Inklu­sions­be­trieb, der arbeit­slose und behin­derte Men­schen beschäftigt und ihnen damit eine Per­spek­tive auf dem Arbeits­markt bietet. Men­schen, die über Fairkauf in den Beruf­sall­t­ag zurück­gekehrt sind, haben bessere Chan­cen, eine neue Arbeitsstelle zu find­en.

  1. Ziel:

Nach­haltigkeit: Fairkauf hil­ft, Müll ver­mei­den. Durch die Weit­er­ver­wen­dung gebrauchter Waren wird ein wichtiger Beitrag zur Scho­nung von Ressourcen und zum Erhalt der Umwelt geleis­tet. “Als Christlich-Demokratis­che Arbeit­nehmer­schaft kön­nen wir uns voll mit diesen drei Zie­len iden­ti­fizieren.” unter­stre­icht Chris­t­ian Höt­ting. Sein CDA-Kol­lege Jür­gen Dörr ergänzt: “Hier haben wir ein tolles Pro­jekt, welch­es seit 22 Jahren beste­ht. Viele ken­nen diese Möglichkeit noch nicht. Wir wer­ben daher aus­drück­lich für diese soziale Art der Wiederver­w­er­tung von Gebraucht­waren.”

Im Anschluss an den Rundgang standen uns Herr Kobel, sowie der ehre­namtliche Geschäfts­führer, Herr Spach­mann und die Vor­standsvor­sitzende des Car­i­tasver­ban­des Regi­na Hertlein zu weit­eren Gesprächen und Fra­gen zur Ver­fü­gung. Als Inklu­sions­be­trieb würde man sich über eine dauer­hafte Sub­ven­tion freuen, welche die Arbeit sehr erle­ichtern würde, da viele bürokratis­che Regelun­gen — ob sin­nvoll oder weniger sin­nvoll — die Arbeit oft­mals erschw­eren. Fairkauf beteiligt sich eben­falls am Pro­jekt “Jump Plus”, welch­es Jugendliche für eine Aus­bil­dung qual­i­fizieren soll.

Abschließend fasste Roswitha Henz-Best zusam­men: “Wir sind uns sich­er einig, dass man im Gespräch bleiben möchte, denn wir wollen wis­sen, wo der Schuh drückt.”

www.fairkauf-mannheim.de

CDA Mannheim besucht Sec­ond­hand-Kaufhaus “Fairkauf”