Der Mannheimer Bun­destagsab­ge­ord­nete und Stad­trat Niko­las Löbel kri­tisiert Ober­bürg­er­meis­ter Peter Kurz für dessen Aus­sagen zu ein­er neuen Halle für bürg­er­schaftliche Aktiv­itäten in Wall­stadt in der gestri­gen Sitzung des Haup­tauss­chuss­es: Kurz hat­te erk­lärt, die Bedarfe für eine Mul­ti­funk­tion­shalle für mehrere Stadt­teile prüfen lassen zu wollen. Löbel kri­tisiert das scharf: “Wir brauchen eine pass­ge­naue Lösung für Wall­stadt. Daraus jet­zt ein stadt­teilüber­greifend­es Pro­jekt zu machen, ist der falsche Ansatz und verkom­pliziert die Lösungs­find­ung unnötig.”

Auch die Ankündi­gung des Ober­bürg­er­meis­ters, bis Ende 2019 die Bedarfe zu ermit­teln, um dann in den näch­sten Dop­pel­haushalt (2020/21) lediglich Pla­nungsmit­tel einzustellen, reicht Löbel nicht aus. “Wir haben Zeit­druck — die DJK ermöglicht eine Über­gangszeit von drei Jahren. Deshalb muss die Stadtver­wal­tung jet­zt Gas geben, zügig ein Konzept vor­legen und noch dieses Jahr mit der Pla­nung begin­nen. Die CDU-Gemein­der­ats­frak­tion ist bere­it, außer­plan­mäßig Gelder für eine Pla­nung im Laufe dieses Jahres bere­itzustellen”, so der stel­lvertre­tende Frak­tionsvor­sitzende Niko­las Löbel.

Löbel weit­er: “Wir müssen den Bau ein­er neuen Halle in Wall­stadt und eines neuen Geräte­haus­es für die Frei­willige Feuer­wehr Wall­stadt in den näch­sten Dop­pel­haushalt ein­stellen. Wenn die Wirtschaft sich in den näch­sten Jahren abschwächen sollte und der Stadt dann in den fol­gen­den Haushalt­s­jahren Steuere­in­nah­men fehlen, kommt das Pro­jekt Wall­stadt aufs Abstell­gleis. Das müssen wir ver­mei­den, und deshalb müssen wir jet­zt Gas geben, wenn eine Finanzierung dank der aktuell hohen Steuere­in­nah­men möglich erscheint. Der Ober­bürg­er­meis­ter muss seine abwartende Hal­tung über­denken und noch in diesem Jahr 2019 für einen Pla­nungsauf­trag sor­gen, so dass bere­its im kom­menden Jahr mit dem Bau begonnen wer­den kann.”

Löbel: Wir brauchen eine schnelle Hallen-Lösung für Wall­stadt