In vor­wei­h­nachtlich­er Stim­mung trafen sich die Mit­glieder der CDU Neckarstadt im Platzhaus zum let­zten Stammtisch in diesem Jahr. Die besinnliche Stim­mung war aber durch dieDiskus­sio­nen um die Videoüberwachung auf dem Alten Mess­platz, einem nach­weis­lichen Krim­i­nal­itätss­chw­er­punkt, getrübt. „Wir begrüßen diese Maßnahme.Sie ist notwendig und richtig, um die Krim­i­nal­ität dort zu bekämpfen“, waren sich die bei­den CDU-Bezirks­beiratssprech­er Roswitha Henz-Best und Chris­tianStalf einig.

Sie erteil­ten damit der Kri­tik von Grü­nen, Linke und Teilen der SPD eine Absage. „Die Aus­sagen der poli­tis­chen Mit­be­wer­ber zeu­gen von Unken­nt­nis und fehlen­dem Gespür für die Belange der Neckarstädter, ins­beson­dere der Frauen“, so Roswitha Henz-Best und Chris­t­ian Stalf weit­er. Bei Abwä­gung des Recht auf informelle Selb­st­bes­tim­mung und dem Recht auf kör­per­liche Unversehrtheit ist let­zteres höher zu bew­erten. Und bedeutet es nicht auch eine erhe­bliche Ein­schränkung der per­sön­lichen Frei­heit, wenn man sich nachts nicht mehr auf die Straße traut, fragten sich die anwe­senden Mit­glieder.

Die am Mess­platz ver­wen­dete Videoüberwachung ist tech­nisch weg­weisend. Die auf Algo­rith­men basierte Erfas­sung ermöglicht effek­tive Ermit­tlungsar­beit. „Es ist gut, dass die grün-schwarze Lan­desregierung den Weg dafür freigemacht hat und die Stadt Mannheim und die Polizei ihn kon­se­quent beschre­it­et“, sagte Chris­t­ian Stalf.

Ein weit­eres The­ma, dass die Gemüter erhitzten, war die nächtliche „Zer­störungs­tour“ von Unbekan­nten durch die Soiron-, Weyl-, Nebe­nius-, Main-, Murg-, Carl-Benz-, Pflügers­grund-, Hum­boldt und Ried­feld­straße. Sie schlu­gen bei 25 Fahrzeu­gen die Scheiben ein. Die Polizei geht von einem Schaden von min­destens 10.000 Euro aus. Später wur­den weit­ere Fahrzeuge in anderen Stadt­teilen beschädigt. „Wir hof­fen, dass sich noch Augen­zeu­gen für den Vor­fall find­en“, meinte Bezirks­beirätin Karin Urban­sky beim Stammtisch. Anderen­falls sei man auch für eine 24-Stun­den-Schicht beim Ord­nungs­di­enst offen. „Diese Idee ist zwar eine Frage der Finanzierung. Sie würde aber sicher­lich helfen, solche Fälle in Zukun­ft zu ver­mei­den“, meinte Karin Urban­sky.

CDU Neckarstadt: Videoüberwachung auf dem Mess­platz notwendig und richtig