Unter dem The­ma „Wo drückt Seck­en­heim der Schuh?“ fand am Mittwoch, 18. Juli 2018 eine Bürg­erver­anstal­tung im Restau­rant „Alt Seggene“ des Ortsver­band Seckenheim/Friedrichsfeld statt. Neben dem Vor­stand der CDU Seckenheim/Friedrichsfeld allen vier Bezirks­beiräten, der Stadträtin Mar­i­anne Seitz und Her­rn Groß vom Mannheimer Mor­gen ist das Lokal trotz bestem Bier­garten­wet­ter mit ein­er fan­tastis­chen Anzahl von weit­eren 30 inter­essierten Bürg­erin­nen und Bürg­er bis auf den let­zten Platz voll. Sie alle sind gekom­men, um gemein­sam in ein­er lock­eren und offe­nen Diskus­sion­srunde über aktuelle Seck­en­heimer Prob­leme zu sprechen.

Nach ein­er kurzen Eröff­nungsrede von Jochen Güniker, stel­lvertre­tender Ortsvor­sitzen­der sowie Bezirks­beirat in Seck­en­heim, über­gab dieser das Wort den Bürg­erin­nen und Bürg­ern, bei denen der Schuh wohl sichtlich gedrückt hat. Obgle­ich es angesichts der herrschen­den Tem­per­a­turen kaum nötig scheint, laufen sich die Anwe­senden erst ein­mal zu diversen The­men warm, die vor Ort bewe­gen: die Verzögerung der Erschließung auf den Ham­monds, der dadurch notwendi­ge neue Stan­dort für den Zabbe-Brun­nen, der Trinkertr­e­ff, der sich auf den Planken zu etablieren dro­ht und eini­gen mehr.

Doch so richtig heiß wird die Diskus­sion beim The­ma neue Buslin­ie 43, die nach dem Willen der RNV den Ortskern bess­er erschließen soll und daher durch die Meßkircher Straße führt. „Warum das denn?“, fragt eine Frau: „Tagsüber sitzen ein bis zwei Leute im Bus, in den Stoßzeit­en sind es dann vier bis fünf.“ „Na, in der Rush Hour sind es schon mal zwölf Per­so­n­en“, meint ein ander­er Teil­nehmer bewusst etwas sarkastisch. Und dann die Sicher­heit: „An der Lin­ie befind­en sich Kinder­garten, Schule, Sporthalle“, erin­nert eine Frau: „Was, wenn die Hand­ball­sai­son wieder los­ge­ht und die Zuschauer hier parken? Das wird wil­len­los!“, befürchtet sie: „Ich warte, bis das erste Kind hier ange­fahren wird.“

Die Ver­anstal­tung war daher ein guter Erfolg, denn  sie hat den Bürg­ern vor allem in der Frage der neuen Buslin­ie endlich ein Podi­um geboten, auf dem sie öffentlich und direkt vor den kom­mu­nalpoli­tis­chen Funk­tion­strägern ihre Kri­tik artikulieren kon­nten – damit beweist die CDU ein­mal mehr, dass ihr die Anliegen und der Kon­takt zum Bürg­er eines der größten und wichtig­sten Anliegen ist und sie sich stets um die Bevölkerung küm­mert, wo sie nur kann.

„Die Bürg­erver­anstal­tung war aus mehreren Punk­ten ein großer Erfolg für unseren Ortsver­band. Von über 30 Besuch­ern erfuhren wir zum ersten so einige Prob­leme der Bevölkerung direkt aus erster Hand, die für unsere weit­ere poli­tis­che Arbeit vor Ort Gold­w­ert ist und zum zweit­en boten wir der Seck­en­heimer Bevölkerung so ein Sprachroh, ihre Sor­gen endlich ein­mal loswer­den zu kön­nen“ – find­et auch René Weißen­berg­er, stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der des Ortsver­ban­des. Als näch­stes möchte man die Prob­leme intern besprechen und analysieren und gemein­sam nach Lösun­gen suchen. Im Okto­ber soll es dann eine zweite Bürg­erver­anstal­tung geben, bei denen der Bürg­er­schaft dann die ersten Ergeb­nisse ein­er guten CDU-Poli­tik präsen­tiert wer­den sollen.
Bezüglich des Kern­prob­lems, der Buslin­ie 43, wurde man zwis­chen­zeitlich aktiv, indem sich der Ortsver­band an die RNV mit der Bitte um einen Vorort-Ter­min wandte und sich kurz nach der Ver­anstal­tung mit eini­gen Bewohn­ern der betrof­fe­nen Straßen nochmals zu einem Gespräch traf. Das ist gelebte Poli­tik von und mit den Bürg­ern. Nur in einem starken miteinan­der und im stetigem Aus­tausch mit der Bevölkerung kann man eine erfol­gre­iche Bürg­er­poli­tik führen, sind sich alle einig.

 

 

Erfol­gre­iche Bürg­erver­anstal­tung in Seck­en­heim