„Die Kun­st ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens“ – dieses Zitat, das dem deutschen Dichter Jean Paul zugeschrieben wird, verdeut­licht, welch her­aus­ra­gen­den Stel­len­wert die Kun­st in ein­er hoch entwick­el­ten Gesellschaft wie der unseren ein­nimmt.

In diesem Sinne wid­me­ten sich die Frauen Union und die MIT Mannheim den Werken von Elis­a­beth Mack-Ussel­mann (*1927). Unter dem Leit­mo­tiv „Fig­ur und Farbe“ zeigte das Stri­ef­fler Haus in Lan­dau Stil­lleben, Por­traits, Land­schaften und Keramikar­beit­en der Kün­st­lerin.

Liebevoll waren die Bilder auf der zweit­en Etage des Haus­es arrang­iert, das zunächst der bedeu­tende pfälzis­che Maler Hein­rich Stri­ef­fler selb­st und dann seine eben­falls kün­st­lerisch begabte Tochter Marie bewohnte, die das Genie ihres Vaters erkan­nte und das Haus samt Inven­tar der Stadt Lan­dau ver­ma­chte.

Mack-Ussel­mann, die in der Malerei Land­schaften ganz ohne Men­schen bevorzugt und diese als „See­len­land­schaften“ beze­ich­net, studierte zunächst Malerei an der Freien Akademie Mannheim, wech­selte dann an die Akademie der Bilden­den Kün­ste nach Karl­sruhe. Dort wurde sie Meis­ter­schü­lerin Erich Heck­els.

Man­fred Bock, Vor­standsmit­glied der MIT Mannheim, steuerte ein in seinem Besitz befind­lich­es Gemälde der Kün­st­lerin zur Ausstel­lung bei und ließ es sich nicht nehmen, selb­st durch die Ausstel­lung zu führen.

Damit aber auch dem ein­gangs genan­nten Zitat Genüge getan wurde, durfte natür­lich auch eine Einkehr in einem Gasthof mit Pfälz­er Spezial­itäten – und Brot – nicht fehlen.

FU und MIT Mannheim: Fig­ur und Farbe – Gemäldeausstel­lung von Elis­a­beth Mack-Ussel­mann