Am 22.Februar hielt unser ein­stiger Lan­des­vater Erwin Teufel auf Ein­ladung der CDU Innen­stadt in der Uni­ver­sität zum The­ma „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“.

Einen Weg aus Europas Krise aufzuzeigen, das war das Ziel des Vor­trags von Erwin Teufel. Um die heutige Sit­u­a­tion zu erk­lären und den Ausweg daraus aufzuzeigen, nahm Teufel die rund fün­fzig Zuhör­er mit auf eine Reise zu den Ursprün­gen der europäis­chen Union. Er machte deut­lich, wie schnell die EU gewach­sen sei und damit der Ver­wal­tungsap­pa­rat und seine Auf­gaben.

Teufel benen­nt den Zeit­punkt, der den Weg Europas in die Krise ein­leit­ete: Es sei der Ver­stoß Deutsch­lands und Frankre­ichs gegen die Sta­bil­ität­skri­te­rien der europäis­chen Währung­sunion im Jahr 2002 gewe­sen und der Umstand, dass die einst härtesten Ver­fechter har­ter Diszi­plin­ierungs­maß­nah­men für diesen Regelver­stoß unges­traft blieben. Dieser Tabubruch habe den Weg in die europäis­che Währungskrise geeb­net, weil die einge­forderte Diszi­plin selb­st von den schärf­sten Ver­fechtern der­sel­ben nicht einge­hal­ten wurde.

Der Weg der EU aus der Krise sieht Erwin Teufel daher in zwei Maß­nah­men: Erstens in der Ein­hal­tung der vorgegebe­nen Regeln. Denn nur, wenn sich alle an die gemein­same Regeln hal­ten, könne die EU fortbeste­hen. Zweit­ens in der Rück­kehr zu mehr Sub­sidiar­ität. Die EU sei mit den ihr derzeit über­tra­ge­nen Auf­gaben über­fordert. Sie solle sich nicht im klein- klein verzetteln, son­dern sich auf die wichti­gen gesam­teu­ropäis­chen Auf­gaben, wie die Sicherung der europäis­chen Außen­gren­zen und Ret­tung der europäis­chen Währung­sunion konzen­tri­eren. Die kleineren Ver­wal­tung­sein­heit­en der EU soll­ten, so erk­lärt der Diplom Ver­wal­tungswirt Teufel, sollen wieder mehr Auf­gaben übernehmen. So könne Europa wieder auf bei­den Füßen ste­hen und hand­lungs­fähig in die Zukun­ft gehen.

Ver­anstal­tung CDU Innenstadt/Jungbusch mit Min­is­ter­präsi­dent a.D. Erwin Teufel: Europa vom Kopf auf die Füße stellen