Käfer­tal ste­ht vor großen struk­turellen Verän­derun­gen. Die Bevölkerungszahl wird in den näch­sten zehn Jahren von heute rund 25.000 Ein­wohn­ern auf über 36.000 Men­schen wach­sen. Schon lange drängt die CDU auf eine spür­bare Aufw­er­tung Käfer­tals. Auf Ini­tia­tive der CDU Gemein­deräte bere­its aus dem Jahre 2009 wurde das Zen­trum Käfer­tals als förm­lich­es Sanierungs­ge­bi­et aus­gewiesen. Schon dadurch kön­nen Ort­serneuerungs­maß­nah­men mit über 4 Mil­lio­nen Euro aus Lan­desmit­teln bezuschusst wer­den. Allein die zaghafte Umset­zung erweckt den Ein­druck, dass seit­ens der Stadtver­wal­tung der engagierte Wille an ein­er für die Bürg­er so wichti­gen Verbesserung des direk­ten Leben­sum­feldes fehlt.

Die CDU wird sich jedoch weit­er­hin für Käfer­tal stark machen und eine Ver­schlep­pung drin­gend notwendi­ger Maß­nah­men wie die Sanierung der Mannheimer Straße und das Ange­hen der Park­platzprob­lematik nicht tolerieren. „Nur durch unser nach­haltiges Auftreten kon­nte die eben­erdi­ge Querung der B38a umge­set­zt wer­den, obwohl SPD und Stadtver­wal­tung dies zu ver­hin­dern sucht­en“, berichtet Frak­tion­schef Claudius Kranz über das Pro­jekt, das nur durch eine Zufallsmehrheit im Gemein­der­at zus­tande kam.
Mannheim als Stadt der Stadt­teile braucht vor Ort eine bürg­er­na­he Ver­wal­tung. Der Zugang zum Käfer­taler Rathaus muss behin­derten­gerecht saniert wer­den, Bürg­er­di­en­ste müssen stadt­teil­nah erhal­ten wer­den und die Unter­stützung von Vere­inen und Fes­ten durch eine engagierte Bürg­er­di­en­stleitung muss wieder einge­führt wer­den.

Durch die zügig kom­menden neuen Wohnge­bi­ete in den ehe­ma­li­gen US-Kaser­nen drän­gen neue mas­sive Verän­derun­gen auf die Tage­sor­d­nung. Diese müssen und kön­nen nur zusam­men mit den Bürg­ern Käfer­tals ver­trauensvoll und erfol­gre­ich umge­set­zt wer­den. Der CDU Frak­tionsvor­sitzende Claudius Kranz: “Wir haben mit Bestürzung aufgenom­men, dass Ober­bürg­er­meis­ter Dr. Peter Kurz völ­lig über­raschend die bere­its ver­sproch­ene Bürg­er­beteili­gung für die Gestal­tung des Stem­pel­parks gestrichen hat. Im Gegen­satz zum Ober­bürg­er­meis­ter trauen wir den Bürg­ern zu, ein gemein­sames Konzept für den Stem­pel­park und die ungelöste Park­platznot zu entwick­eln! Die frühzeit­ige und umfassende Ein­bindung der Käfer­taler Bürg­er ist für eine Erstel­lung eines sin­nvollen Maß­nah­menkat­a­loges und damit dessen Erfolg bei bre­it­er Akzep­tanz unab­d­ing­bar!“

Entschei­dend für eine gesunde Entwick­lung des Stadt­teils und dessen Kon­ver­sions­flächen ist die Iden­ti­fika­tion und das Engage­ment und Miteinan­der im lokalen Umfeld. Die Wohn­for­men auf Spinel­li müssen sich am beste­hen­den Wohnum­feld von Käfer­tal-Süd und Rott ori­en­tieren, fünf- oder gar sieben­stöck­ige Bebau­ung am Parkrand soll hier aus Sicht der CDU nicht möglich sein. Hier wie auch auf Franklin ist die verkehrliche Anbindung an Käfer­tal sicherzustellen, die KFZ-Stellplatzverpflich­tung darf nicht reduziert wer­den, die nötige Infra­struk­tur etwa für Kinder­be­treu­ung, Schulen, Geschäfte usw. muss ein­plant und ide­al­er­weise schon vor Bezug fer­tig gestellt sein.

Bere­its jet­zt zeich­net sich ein Platzprob­lem bei der Grund­schule ab. Die ersten Ein­wohn­er auf Franklin, ins­beson­dere auf dem Gelände der ehe­ma­li­gen Offizierssied­lung melden ihre Kinder in Käfer­tal zur Schule an. Die Rek­torin der Grund­schule soll zum näch­sten Schul­jahr acht! neue Klassen ein­richt­en. Der Bezirks­beiratssprech­er Chris Rihm machte auch darauf aufmerk­sam, dass Käfer­tal keine einzige weit­er­führende Schule hat.

Über 100 Inter­essierte beim Bürg­erge­spräch der CDU Käfer­tal und der CDU Gemein­der­ats­frak­tion: OB muss Bürg­er­beteili­gung in Käfer­tal ermöglichen