Es war seine erste Ein­ladung als direkt gewählter Bun­destagsab­ge­ord­neter an Mannheimer Vere­ine – und diese Ein­ladung ging nach Sand­hofen: 140 Jahre Män­nerge­sangvere­in und 100 Jahre Bürg­ervere­ini­gung Sand­hofen waren Anlass für Niko­las Löbel, das erste ihm als Bun­destagsab­ge­ord­neten zuste­hende Kontin­gent für eine poli­tis­che Bil­dungs­fahrt von Bürg­erin­nen und Bürg­ern aus dem Wahlkreis in den Mannheimer Nor­den zu vergeben. Knapp 50 Frauen und

Män­ner aus Sand­hofen, Scharhof, Kirschgartshausen und Blu­me­nau reis­ten im März auf Ein­ladung Löbels für vier Tage nach Berlin. Gle­ich mehrere Gele­gen­heit­en boten sich den Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern, um mit ihrem Abge­ord­neten ins Gespräch zu kom­men – und mehr als ein Ständ­chen zu sin­gen: Die mehrheitlich aus Aktiv­en des Män­nerge­sangvere­ins beste­hende Del­e­ga­tion war im Jubiläum­s­jahr bestens vor­bere­it­et, um ad hoc und stets bestens gelaunt die Stimme zu erheben.

Höhep­unkt dabei: der spon­tane Vor­trag unter der imposan­ten Kup­pel des Reich­stags­ge­bäudes. Nicht nur Gast­ge­ber Löbel lauschte den

Liedern, die die Sänger aus Sand­hofen unter Leitung von Edith Schmitt zum Besten gaben. Auch die zahlre­ichen anderen Besucherin­nen und Besuch­er der Kup­pel aus dem In- und Aus­land blieben für ein paar Minuten ste­hen, lauscht­en und applaudierten schließlich. „Das war ein schön­er Moment“, dank­te Löbel den Sängern, die schon tags zuvor beim gemein­samen Aben­dessen mit dem Abge­ord­neten ihren Dank für die Ein­ladung musikalisch zum Aus­druck bracht­en. Die Del­e­ga­tion des Män­nerge­sangvere­ins wurde ange­führt vom Vor­sitzen­den Heinz Guck­ert, die Mitreisenden der Bürg­erv­er

eini­gung Sand­hofen vom Vor­sitzen­den Roland Keuer­leber. Mit dabei war auch Bet­ti­na Her­bel, die Vor­sitzende des Gewer­bev­ere­ins Sand­hofen. Die Fahrt wurde von Stad­trat Thomas Hor­nung begleit­et, dem per­sön­lichen Ref­er­enten von Niko­las Löbel.

Der nahm sich viel Zeit für seine Gäste, die die Nähe zum und die inten­siv­en Gespräche mit dem Abge­ord­neten sichtlich zu schätzen wussten. „Das per­sön­liche

Gespräch mit den Bürg­erin­nen und Bürg­ern aus dem Wahlkreis ist mir sehr wichtig. Nur lei­der kommt der per­sön­liche Aus­tausch im All­t­ag nicht sel­ten zu kurz. Der Besuch der Sand­hofen­er Del­e­ga­tion war deshalb eine schöne Gele­gen­heit für viele gute Gespräche, aus denen ich ganz unter­schiedliche Anre­gun­gen für meine poli­tis­che Arbeit in Mannheim und in Berlin mit­nehmen kon­nte“, so Löbel.

Neben der Besich­ti­gung des Deutschen Bun­destags samt Reich­stagskup­pel und dem offiziellen Gespräch mit Niko­las Löbel absolvierte die Gruppe ein volles Pro­gramm mit über­wiegend poli­tis­chen und auch eini­gen touris­tis­chen Sta­tio­nen. Besuche des Deutschen His­torischen Muse­ums, der Gedenkstätte Hohen­schön­hausen, wo ehe­ma­lige Gefan­gene der DDR-Staatssicher­heit den Begriff des Unrechtsstaats plas­tisch macht­en, der Mauerge­denkstätte sowie der „Topogra­phie des Ter­rors“, wo das Ter­ror­regime der Gestapo auf­bere­it­et wird, verdichteten deutsche Geschichte und Erin­nerungskul­tur zu einem anspruchsvollen Pro­gramm. Ein Besuch des Vertei­di­gungsmin­is­teri­ums samt Ehren­mal der Bun­deswehr run­dete die Berlin-Fahrt der Sand­hofen­er ab, die auf der Rück­fahrt im Zug mit ihrem Gesang für ein kurzweiliges ICE-Bor­d­pro­gramm sorgten.

Poli­tis­che Bil­dungs­fahrt von Män­nerge­sangvere­in und Bürg­ervere­ini­gung Sand­hofen auf Ein­ladung des Mannheimer Bun­destagsab­ge­ord­neten Niko­las Löbel