Vor 100 Jahren wurde in Deutsch­land das Frauen­wahlrecht einge­führt. Die his­torisch erste Forderung nach gle­ichen Recht­en für Frauen erhob 1789 Olympe De Gouges im Zuge der Franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion. Aber es war ein langer Weg, erst 1918 waren die Frauen in Deutsch­land mit der Ein­führung des Frauen­wahlrechts am Ziel. Bei der ver­fas­sungs­geben­den Nation­alver­samm­lung 1919 durften dann die Frauen zum ersten Mal auf nationaler Ebene ihr Stimm­recht ausüben und sich zur Wahl stellen. Hed­wig Drans­feld, erste Vor­sitzende des katholis­chen Frauen­bun­des, und Helene Weber, die 1948 die Vor­sitzende der Fraue­nar­beits­ge­mein­schaft der CDU/CSU wurde, zogen in die Nation­alver­samm­lung ein. Als erste Partei nahm die SPD 1891 die Forderung für das Frauen­wahlrecht in ihr Parteipro­gramm auf. Während Frauen in einzel­nen Staat­en der USA, Aus­tralien und Finn­land schon längst wählen durften, mussten Frauen in Deutsch­land bis 1908 warten, bis sie Mit­glied ein­er Partei wer­den durften.

Aber noch ein weit­eres Jubiläum gibt es zu feiern: die Frauen Union der CDU Deutsch­lands wird im Mai 2018 70 Jahre alt. „Seit 1948 ist die Frauen Union unser Sprachrohr“, so die Mannheimer Kreisvor­sitzende Gabriele Fleck, „als Lob­by für die Anliegen von Frauen in der CDU und in der Poli­tik tra­gen wir einen großen Anteil zur Erre­ichung eines wichti­gen Zieles bei: näm­lich der absoluten Gle­ich­berech­ti­gung von Mann und Frau.“

2018 – Ein Frauen­jahr