KPV-Mit­glieder im Gespräch mit dem CDU-Frak­tionsvor­sitzen­den Claudius Kranz.

Die KPV Mannheim kon­nte auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr einen beson­deren Gast begrüßen: Claudius Kranz. Die Brand­bre­ite an kom­mu­nalpoli­tis­chen The­men, die dabei in der „Papri­ka am Ring“ besprochen wurde, war groß. Der KPV-Kreisvor­sitzende Chris­t­ian Stalf nan­nte als erstes die wirtschaftliche Entwick­lung am Klinikum Mannheim. „Wie geht es hier weit­er, ins­beson­dere mit Blick auf die roten Zahlen, die seit Jahren erwirtschaftet wer­den“, fragte Chris­t­ian Stalf. Der CDU-Frak­tionsvor­sitzende im Gemein­der­at, Claudius Kranz antwortete, dass das Jahr 2018 von entschei­den­der Bedeu­tung für eine pos­i­ti­vere Entwick­lung ist und diese nun erre­icht wer­den muss. Die CDU ste­he aber hin­ter dem Klinikum und seinen Mitar­beit­ern, ergänzte er.

Mit Blick auf die ver­gan­genen Haushalts­ber­atun­gen kam auch die Frage auf, wie die notwendi­ge Sanierung des Nation­althe­aters gelin­gen kann „Die Sanierungskosten kön­nen über den städtis­chen Haushalt alleine auf jeden Fall nicht finanziert wer­den“, sagte er. „Wir wer­den weit­er auf allen Ebe­nen Bund und Land für eine Beteili­gung an der Sanierung wer­ben. Unser größter Apell geht dabei an die Lan­desregierung. Wer bei den Staat­sthe­atern 500 Mio. Euro investiert, kann nach Mannheim nicht Botschaft senden, man habe keine Geld“, so Kranz abschließend Die Stadt ste­he zukün­ftig auch vor weit­eren finanziellen Her­aus­forderun­gen: Investi­tio­nen in die Verkehrsin­fra­struk­tur, Schul­bau und Kinder­be­treu­ung. Zufrieden zeigte sich Kranz damit, das der CDU-Antrag bei den Haushalts­ber­atun­gen Fam­i­lien mit Kindern bei den Betreu­ungskosten im Kinder­garten mit rund 3500 Euro pro Kind zu ent­las­ten, eine Mehrheit fand.

Außer­dem wollte KPV-Vor­standsmit­glied Chris­t­ian Höt­ting wis­sen, wie weit die Pla­nun­gen für die Buga in Mannheim sind. Er plädierte dafür, dass der Luisen- und der Her­zo­gen­ried­park als „Bürg­er­parks“ für jed­er­mann erhal­ten bleiben. Die Ange­bote soll­ten die bre­ite Öffentlichkeit ansprechen. Diesem Ziel stimmte Claudius Kranz zu. Wir müssen bei diesem The­ma Maß und Mitte wahren. Dies könne zwar die CDU, nicht aber die zuständi­ge Bürg­er­meis­terin Felic­i­tas Kubala, meinte er.

KPV Mannheim: „Maß und Mitte bei Kom­mu­nalpoli­tik hal­ten“