Obdachlosigkeit ist nicht nur ein Prob­lem für Erwach­sene. Auch Jugendliche kön­nen von Obdachlosigkeit bedro­ht sein. Jährlich ger­at­en in Deutsch­land bis zu 2500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zumin­d­est zeitweise auf die Straße, die ihr Über­leben mit Pros­ti­tu­tion, Bet­telei und/oder Kleindieb­stahl sich­ern. In Mannheim richtet sich die Jugend­hil­fe-Ein­rich­tung Free­zone mit ihren Ange­boten an Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren.

Bei der Besich­ti­gung der Ein­rich­tung informierte sich die Frauen Union über die Hil­festel­lun­gen vor Ort. Neben Anlauf­stelle und Street­work umfasst das Ange­bot von Free­zone auch die Möglichkeit, sich in der „Mannheimer Straßen­schule“ auf den Haupt- oder Realschu­la­b­schluss vorzu­bere­it­en. Abgerun­det wird die Hil­festel­lung durch „Street­night“, mehrere Schlaf­plätze für Jugendliche ab 18 Jahre ste­hen hier zur Ver­fü­gung.

„Ich finde es gut, dass es solche Ein­rich­tun­gen der Unter­stützung in unser­er Wohl­stands­ge­sellschaft gibt“, so die Kreisvor­sitzende Gabriele Fleck, „und damit Benachteiligte in unser­er Gesellschaft nicht vergessen wer­den.“

Gabriele Fleck

FU: Free­zone – Jugend­hil­fe im Quadrat