„Wir als CDU wollen mehr bezahlbaren Wohn­raum und mehr Wohneigen­tum. Eine pauschale Quote von 25 % als Vor­gabe für jedes Neubau­vorhaben lehnen wir ab. Diese Quote trifft jeden Grund­stück­seigen­tümer, der ein neues Mehrfam­i­lien­haus mit mehr als 10 Woh­nun­gen bauen will. Das schadet dem Woh­nungs­markt in Mannheim mas­siv. Denn dann entste­hen 25 % preis­gün­stige Woh­nun­gen und die anderen 75 % wer­den noch teur­er, denn irgend­wie muss sich das für einen Bauher­ren ja rech­nen“, so CDU-Chef Niko­las Löbel. „Die Stadt sollte nicht die kleinen Wohn­bau­vorhaben in den Blick nehmen, son­dern die großen städte­baulichen Pro­jek­te anders steuern. Die Stadt kann eigene Grund­stücke ziel­ge­nau an Inve­storen verkaufen und mit diesen über städte­bauliche Verträge vere­in­baren, dass dort attrak­tiv­er und bezahlbar­er Wohn­raum entste­ht. Die Stadt Lud­wigshafen macht es uns vor“ so Löbel. “Außer­dem schla­gen wir als CDU vor, leer ste­hende Gewer­be­flächen in Wohn­bau­flächen umzuwan­deln und dort preis­gün­sti­gen Wohn­raum zu schaf­fen. Es gibt viele gute Möglichkeit­en, mehr für bezahlbaren Wohn­raum in Mannheim zu tun. Die Ein­führung ein­er Quote dage­gen ist eine reine sozialdemokratisch Luft­num­mer“, so Löbel.

Die CDU will außer­dem ver­mehrt die Bil­dung von Wohneigen­tum fördern. „Bun­desweit besitzen ca. 52 % der Deutschen Wohneigen­tum. In Mannheim nur knapp 25 %. Wer seinen Traum vom Eigen­heim in Mannheim real­isieren kann, der macht eine Miet­woh­nung frei, die ein ander­er mieten kann. Dieser Effekt hat Auswirkun­gen bis ganz nach unten zu den preis­gün­sti­gen Wohnen. Das bestätigt die Stadtver­wal­tung sog­ar in ihrer Vor­lage. Aber die Stadt will diesen Effekt nicht stärk­er fördern, wir schon“, kri­tisiert Löbel abschließend.

CDU-Chef Löbel: “Eine pauschale Quote trifft jeden Eigen­tümer in der Stadt” — CDU-Frak­tion set­zt eigene Schw­er­punk­te beim Woh­nungs­bau