508B3902Zum ersten Mal lud die CDU Mannheim am Fre­itag, 03.02.2017 Vertreterin­nen und Vertreter aus den Rei­hen der Polizei, der Feuer­wehren und der Ret­tung­sor­gan­i­sa­tio­nen gezielt zu einem ehren­den Emp­fang, dem „Blaulichtemp­fang“, in das Haus der Evan­ge­lis­chen Kirche ein.

“Wir möcht­en mit diesem Emp­fang diejeni­gen in den Blick rück­en, welche sich 24 Stun­den am Tag für die Gemein­schaft ein­set­zen.”, begrün­dete der CDU-Kreisvor­sitzende Niko­las Löbel die Ein­ladung. “Schließlich”, so Löbel “ist es uns wichtig, auf diesem Weg auch ein­mal direkt Danke zu sagen.”

Auch Stadt­dekan Ralph Hart­mann würdigte als Haush­err den Ein­satz jen­er Kräfte, “welche sich jeden Tag Gren­zsi­t­u­a­tio­nen stellen müssen, die wir höch­stens ein- oder zweimal im Jahr erleben. Sie ver­di­enen großen Respekt vor ihrer Leis­tung.”

In sein­er sich anschließen­den Rede vor den über 130 anwe­senden Gästen forderte der Gas­tred­ner, der 508B3968Bun­desvor­sitzende der Deutschen Polizeigew­erkschaft, Rain­er Wendt, “nicht mehr, aber auch nicht weniger, als dass der Staat die Ret­tungs- und Sicher­heit­skräfte in die Lage ver­set­zt, den grundge­set­zlichen Auf­trag, den Schutz des Staates und sein­er Bürg­erin­nen und Bürg­er, zu erfüllen.” Dies bedeute die Auss­chöp­fung der beste­hen­den Geset­ze, die Erforder­nis stren­ger­er Geset­ze wo es notwendig ist, frühzeit­ige Präven­tion um vorzubeu­gen, die bessere tech­nis­che und per­son­elle Ausstat­tung und nicht zulet­zt den Respekt vor den Sicher­heit­skräften.

Dabei gin­ge es uns in Deutsch­land grundle­gend gut. Wir genießen einen großar­ti­gen Rechtsstaat, Mei­n­ungs- und Presse­frei­heit. Nach dem Ende des Kalten Krieges kam die Zeit, in der alle Poli­tik­er dacht­en, dass die großen Bedro­hungsla­gen Geschichte sind. “Also wur­den Struk­turen abge­baut. Doch statt eines schlanken Staates beka­men wir einen schwind­süchti­gen Staat.” — 22 Mil­lio­nen Über­stun­den bei der Polizei, ver­al­tete Tech­nik und weniger Per­son­al ste­hen immer mehr extremen Sit­u­a­tio­nen wie Ter­rorab­wehr und Cyber­at­tack­en, Rock­erkrieg und organ­isiert­er Krim­i­nal­ität gegenüber.

508B3891“Aber wir brauchen einen aktiv­en und han­del­nden Staat. Sicher­heit ist nicht die Abwe­sen­heit von Krim­i­nal­ität, son­dern auch die Abwe­sen­heit von Furcht!” sagte Wendt unter dem Beifall der Zuhör­er. “Der Staat darf sich nicht kün­stlich klein machen. Behin­derun­gen und Angriffe gegen Polizei und Ret­tungskräfte sind inakzept­abel.” Neben einem durch­greifend­en Staat sei ein vor­beu­gen­der Staat genau­so wichtig. “Wir müssen den Men­schen Per­spek­tiv­en bieten. In Schulen und Aus­bil­dungs­be­trieben. Alles, was wir da richtig machen, erspart uns später unnötige Reparat­u­rar­beit durch Polizei und Jus­tiz.”

Einen Hin­weis von Niko­las Löbel, dass in Mannheim mit Chris­t­ian Specht ein Dez­er­nent die Ver­ant­wor­tung für Sicher­heit und Finanzen hat, kom­men­tierte Rain­er Wendt zum Schluss noch mit einem Augen­zwinkern: „“Ich nehme den Hin­weis mal so nach Berlin mit. Er scheint mir sehr vernün­ftig zu sein.”

Niko­las Löbel dank­te dem Gew­erkschafter Wendt sehr her­zlich für die klaren Worte und die ein­deutige Botschaft, welche bei der CDU auf sehr offene Ohren stößt. Der sich anschließende Dia­log mit den Gästen dauerte im Anschluss noch bis in die frühen Abend­stun­den.

 

Erfol­gre­ich­er „Blaulichtemp­fang“ der CDU Mannheim mit Rain­er Wendt — CDU-Chef Löbel: „Wir möcht­en mit diesem Emp­fang diejeni­gen in den Blick rück­en, welche sich 24 Stun­den am Tag für die Gemein­schaft ein­set­zen.”