Die Bundestagswahl 2017 fest im Blick: Nikolas Löbel (r.) und Christian Stalf werfen deshalb schon mal einen Blick in den Terminkalender
Die Bun­destagswahl 2017 fest im Blick: Niko­las Löbel (r.) und Chris­t­ian Stalf wer­fen deshalb schon mal einen Blick in den Ter­minkalen­der

Der CDU-Kreisvor­sitzende, Stad­trat und Bun­destagskan­di­dat Niko­las Löbel war nun zu ein­er Infor­ma­tionsver­anstal­tung bei der CDU Neckarstadt zu Gast. Bei dem Aus­tausch im Wirtshaus Uhland kamen unter­schiedliche The­men zur Sprache. „Die Ein­führung der Wert­stofftonne ist schön und gut. Wir haben bei uns aber ein Platzprob­lem, weil die Tonne in ca. 80 Prozent der Fälle nicht aufgestellt wer­den kann. Das bet­rifft vor allem Alt­baut­en wie in der Kleist­straße“, berichtete der CDU-Ortsvor­sitzende Chris­t­ian Stalf. Niko­las Löbel ver­sprach, sich um dieses Prob­lem zu küm­mern. „Die CDU-Gemein­der­ats­frak­tion wird dieses The­ma beim Eigen­be­trieb Abfall­wirtschaft und im Gemein­der­at zur Sprache brin­gen und ver­suchen, Abhil­fe zu schaf­fen“, meinte er.

Niko­las Löbel disku­tierte mit den anwe­senden Mit­gliedern auch die Sicher­heit­slage in der Neckarstadt. Dabei spiel­ten vor allem die Dro­gengeschäfte am Neckar und das schlechte Sicher­heits­ge­fühl von Frauen im Stadt­teil eine Rolle. Er erin­nerte an die Vor­fälle in Köln Anfang dieses Jahres. „Wir fordern deshalb von Stadtver­wal­tung und Polizei ein schlüs­siges Sicher­heit­skonzept zu Sil­vester sowie deut­lich mehr Präsenz der Polizei wie zulet­zt zu Straßen­fasching. Dies umfasst auch zen­trale Plätze in den Stadt­teilen wie beispiel­sweise den Alten Mess­platz oder den Eisen­lohrplatz“. Das Sicher­heit­skonzept soll nach Ansicht der CDU auch eine Aufk­lärungskam­pagne für Män­ner und Frauen umfassen. „Wir soll­ten ger­ade bei jün­geren Frauen darauf hin­weisen, wie sie sich im Zweifels­fall ver­hal­ten soll­ten“, so Löbel weit­er.

Ger­ade mit Blick auf den anste­hen­den Bun­destagswahlkampf disku­tierten die Mit­glieder über weit­ere The­men. „Ich unter­stütze die Forderung, dass Frauen das gle­iche Ent­gelt wie Män­ner ver­di­enen müssen. Gle­ich­er Lohn bei gle­ich­er Arbeit heißt hier das Mot­to“, sagte Niko­las Löbel. „Wir müssen vor allem näher am Bürg­er sein. Frauen-Quoten für Auf­sicht­sräte sind das eine, betr­e­f­fen aber 100 Frauen in ganz Deutsch­land. Wir müssen uns als CDU mehr um die Frau mit­ten aus dem Leben, ob die Fam­i­lien­mut­ter, die Kar­ri­ere­frau oder die Allein­erziehende küm­mern. Die All­t­agssor­gen von Frauen wie Lohn­gerechtigkeit oder Vere­in­barkeit von Fam­i­lie und Beruf müssen wir bess­er im Blick haben“, sagte Löbel abschließend.

Infor­ma­tionsver­anstal­tung der CDU Neckarstadt: Gle­ich­er Lohn für gle­iche Arbeit — Frauen­förderung im Fokus