„Auf Grund der stark zurück­ge­hen­den Flüchtlingszahlen ist es ver­ständlich, dass das Land Baden-Würt­tem­berg die Plätze in unseren Flüchtling­sun­terkün­ften deut­lich reduzieren will. Dass in Mannheim nun doch keine Lan­deser­stauf­nahmestelle (LEA) gebaut wer­den soll, hat sich abgeze­ich­net und ist eine Ent­täuschung. Bere­its das Hin- und Her der alten Lan­desregierung hat für viel Ver­wirrung in Mannheim gesorgt. Dass das zen­trale Drehkreuz zur Flüchtlingsauf­nahme aus Hei­del­berg nach Mannheim ver­lagert wer­den soll, stellt Mannheim erneut für große Her­aus­forderun­gen. Mannheim leis­tet in Sachen Flüchtling­sun­ter­bringung mehr als alle andere Städte im Land. Mannheim hat eine beson­dere Sit­u­a­tion auf Grund sein­er Sozial­struk­tur und dem Zuzug aus Osteu­ropa. Daher ist es eine gute Nachricht, dass die Ansied­lung eines Drehkreuzes in Mannheim mit ein­er Befreiung von Anschlus­sun­ter­bringun­gen von Flüchtlin­gen für unsere Stadt ver­bun­den ist. Damit haben wir den gle­ichen Effekt wie bei ein­er LEA und das ist ein Teil­er­folg für Mannheim“, so CDU-Kreisvor­sitzen­der Niko­las Löbel. 
„Wir haben in den let­zten Monat­en bei der neuen Lan­desregierung immer auf die beson­dere Sit­u­a­tion Mannheims hingewiesen. Immer­hin hat das dafür gesorgt, dass wir keine Zuweisung kom­mu­naler Flüchtlinge bekom­men sollen. Das ist eine gute Nachricht für Mannheim. Dass durch die Ansied­lung des zen­tralen Drehkreuzes auf Cole­man die dor­ti­gen städte­baulichen Entwick­lungspläne auf abse­hbare Zeit auf Eis gelegt wer­den, ist mehr aus bedauer­lich und lei­der keine gute Nachricht für den Mannheimer Nor­den. Hinge­gen kön­nen die Pla­nun­gen für die städte­baulichen Entwick­lun­gen in den Ham­mond Bar­racks und auf Spinel­li weit­erge­hen. Auch dieses Ergeb­nisse für unsere einzel­nen Stadt­teile kön­nen wir mit einem lachen­den und einem weinen­den Auge betra­cht­en“, so CDU Stad­trat Niko­las Löbel abschließend.
CDU-Chef Löbel: „Die Befreiung für Mannheim bei der Anschlus­sun­ter­bringun­gen von Flüchtlin­gen ist ein Teil­er­folg”