Im Gespräch über gewerbliche Interessenvertretungen: Prof. Dr. Hans-Jörg Fischer (Mitte) und die CDU-Mitglieder Gerhard Bumb, Thorsten Bock, Günter Wöhr und Christian Stalf (v.l.n.r.)
Im Gespräch über gewerbliche Inter­essen­vertre­tun­gen: Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er (Mitte) und die CDU-Mit­glieder Ger­hard Bumb, Thorsten Bock, Gün­ter Wöhr und Chris­t­ian Stalf (v.l.n.r.)

Die Neckarstadt und das Her­zo­gen­ried prof­i­tieren von ein­er wirtschaftlichen Inter­essen­vertre­tung. In diesem Punkt waren sich die CDU-Mit­glieder und ihr Gast, Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er vom Bund der Selb­st­ständi­gen (BDS) Kreisver­band Mannheim, am Neckarstädter Stammtisch im Wirtshaus Uhland einig. Der BDS-Kreisvor­sitzende erläuterte im Gespräch mit den Mit­gliedern auch seine Erfahrung mit der Neu­grün­dung von solchen Vere­ini­gun­gen. Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er ken­nt sich damit aus. Der BDS Kreisver­band Mannheim ver­tritt mit ihm an der Spitze mit elf Vere­inen rund 600 Gewer­be­treibende in der Stadt. „Wir leis­ten organ­isatorische Hil­fe bei Grün­dung und Betrieb eines BDS-Vere­ins. Außer­dem unter­stützen wir beispiel­sweise bei vere­ins- und gewer­berechtlichen Fragestel­lun­gen“, berichtete Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er.

„Eine solche wirtschaftliche Inter­essen­vertre­tung fehlt uns. Sie wäre eine Bere­icherung für unseren Stadt­teil, weil sie uns auch bei den Her­aus­forderun­gen Sauberkeit, Sicher­heit und fehlende Unternehmen­snach­folge hil­ft“, sagte Chris­t­ian Stalf, CDU-Ortsvor­sitzen­der in der Neckarstadt, am Stammtisch. „Sie würde auch einen wichti­gen Beitrag für die Stärkung der sozialen Infra­struk­tur in der Neckarstadt und dem Her­zo­gen­ried leis­ten“, ist sich Chris­t­ian Stalf sich­er. Diese Mei­n­ung teilte auch Bezirks­beirat Gün­ter Wöhr (Neckarstadt-Ost). „Mit ein­er Inter­essensvertre­tung hät­ten wir ein Sprachrohr, um ver­net­zt und gemein­sam die Inter­essen der lokalen Wirtschaft gegenüber der Stadt zu artikulieren. Hier wird noch zu wenig getan“, ergänzte er.

In dem Gespräch blick­te Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er auch auf die Aktiv­itäten des BDS Mannheim zurück. Als Beispiel dafür nan­nte er die gewerblichen Leis­tungss­chauen in Stadt­teilen wie beispiel­sweise Feu­den­heim oder Sand­hofen. „2012 haben wir erre­icht, dass die Stadt Mannheim finanzielle Zuschüsse für die Durch­führung der Leis­tungss­chauen zahlt“, berichtete er. Dies sei ein wichtiger Erfolg gewe­sen, weil die Zuschüsse vom Land Baden-Würt­tem­berg gestrichen wur­den. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, welche Erfolge ver­net­zte Inter­essen­vertre­tun­gen unter Selb­st­ständi­gen erzie­len kön­nen“, sagte er.

CDU Neckarstadt: BdS als Sprachrohr zur Artiku­la­tion gemein­samer wirtschaftlich­er Inter­essen