Die CDU spricht sich klar gegen die derzeit­i­gen Über­legun­gen im Rathaus aus, die Bürg­er­di­en­ste in den Stadt­teilen abzuschaf­fen.

„Wir wollen die Bürg­er­di­en­ste mod­ernisieren und aufw­erten, aber nicht abschaf­fen. Mannheim ist die Stadt der Stadt­teile. Wer das ernst nimmt, muss die Vor-Ort-Rathäuser erhal­ten.“ erläutert der Käfer­taler CDU-Vor­sitzende Michael May­er.

Noch zu Jahres­be­ginn hat sich der Gemein­der­at auf Antrag der CDU für die Sanierung des Käfer­taler Rathaus­es aus­ge­sprochen. Die Erwartung der Käfer­taler CDU ist, dass diese Sanierung wie geplant und ohne Verzögerun­gen stat­tfind­et.

Über den Sinn und Zweck von Bürg­er­di­en­sten oder auch Verän­derun­gen nachzu­denken, ist nicht nur in Zeit­en der Haushalt­skon­so­li­dierung legit­im. Aber wir soll­ten den Bürg­erin­nen und Bürg­ern nicht ver­mit­teln, dass wir nur bei ihnen sparen. In Zeit­en, in denen eher gewisse Staats­ferne beklagt wird, sollte man dies nicht durch solche Pläne befeuern. Die CDU set­zt weit­er auf eine spür­bare und sicht­bare Bürg­ernähe der Stadtver­wal­tung.

Chris Rihm, der Sprech­er der CDU im Bezirks­beirat betont, „… dass die Teil­habe aller Men­schen aller Gen­er­a­tio­nen am gesellschaftlichen Leben beste­hen bleiben muss. Es gibt zwar viele sehr gute Online-Ange­bote, aber ein Blick in die Wartez­im­mer der Bürg­er­di­en­ste zeigt, dass es dur­chaus einen großen Bedarf nach einem direk­ten Ansprech­part­ner gibt. Von Men­sch zu Men­sch.“

Die CDU-Frak­tion im Gemein­der­at hat daher als erste Partei nicht nur das Vorhaben der Stadtver­wal­tung in Frage gestellt, son­dern mit einem Antrag konkrete und sach­liche Vorschläge für aufgew­ertete Bürg­er­di­en­ste gemacht. So soll darüber nachgedacht wer­den, bei den Bürg­er­di­en­sten eine Außen­stelle des Kom­mu­nalen Ord­nungs­di­en­stes einzuricht­en, die Senioren­büros und die Anlauf­stellen für Jugendliche zu etablieren und nicht zu Let­zt einen Quer­schnitt aller inner­halb der Stadtver­wal­tung regelmäßig im All­t­ag der Bürg­erin­nen und Bürg­er in Anspruch genomme­nen Ser­viceleis­tun­gen anzu­bi­eten. Natür­lich gehört zum Maß­nah­men­paket auch eine Auf­gabenkri­tik. Was muss noch zwin­gend vor Ort ange­boten wer­den und was wird gar nicht mehr nachge­fragt.

„Zugegeben, die Ansprüche sind ambi­tion­iert for­muliert. Aber wenn man sofort ganz unten anset­zt, wird man nie zum Ziel gelan­gen. Wer etwas nicht möchte, find­et Gründe. Wer etwas möchte, find­et Lösun­gen. Wir hof­fen daher auf einen kon­struk­tiv­en Dia­log mit den übri­gen Parteien im Gemein­der­at, denn es geht — auch — um Käfer­tal!“ gibt sich der stel­lvertre­tende Vor­sitzende Chris­t­ian Höt­ting opti­mistisch.

 

CDU Käfer­tal: Bürg­er­di­enst vor Ort in Käfer­tal erhal­ten!