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Der CDU Arbeit­skreis Wirtschaft des Kreisver­bands Mannheim führte unter der Leitung ihres Vor­sitzen­den Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er am 05.07.2016 Gespräche mit dem Präsi­den­ten der Handw­erk­skam­mer Rhein-Neckar-Oden­wald, Her­rn Alois Jöst.

Die Handw­erk­skam­mer berichtete von den Her­aus­forderun­gen bei der Aus- und Weit­er­bil­dung von Migranten in handw­erk­lichen Berufen. Sie äußerte dabei den Wun­sch an die Poli­tik nach bess­er Abstim­mung und ein­er Opti­mierung der Prozesse bei der Betreu­ung und Eingliederung der betrof­fe­nen Migranten. Große Übere­in­stim­mung gab es bei den Mannheimer verkehrspoli­tis­chen The­men – gemein­sam wurde die 3. Rhein­querung eben­so befür­wortet wie eine Sanierung der Rhein­brück­en. Ein­er dog­ma­tis­chen Verkehrspoli­tik wie die Ein­schränkun­gen bei der Bis­mar­ck­straße oder die Sper­rung der Quadrate für den Autoverkehr beim Rad­ju­biläum wurde eine Absage erteilt.

Die Handw­erk­skam­mer set­zt sich schon lange für eine Reform der Ver­gabeprax­is ein. Dies kann in ein­er Erhöhung der Wert­gren­zen beste­hen, oder in ein­er Abkehr vom bish­eri­gen Prinzip des wirtschaftlich­sten, i.d.R. somit niedrig­sten Ange­bots. Auch hier bestand Kon­sens. Abschließend wies die Handw­erk­skam­mer auf die sink­ende Anzahl der Beruf­ss­chüler in gewis­sen Handw­erks­bere­ichen hin und bat im die Stärkung und Flex­i­bil­isierung von Klein­klassen.

„Wir wer­den den guten Draht zur Handw­erk­skam­mer beibehal­ten und uns in regelmäßi­gen Abstän­den zu weit­eren Gesprächen tre­f­fen, denn nur mit ein­er engen Kom­mu­nika­tion zwis­chen Ver­bän­den und Poli­tik lassen sich die aktuellen Fragestel­lun­gen zeit­nah bear­beit­en“, so der Vor­sitzende des Arbeit­skreis­es, Prof. Dr. Hans-Jörg Fis­ch­er.

Gespräche des CDU-Arbeit­skreis­es Wirtschaft mit dem Prä­sid­i­um der Handw­erk­skam­mer – anre­gen­der Gedanke­naus­tausch!