Die Frauen Union Mannheim begrüßt die jüng­ste, vom Bun­desk­abi­nett beschlossene Ver­schär­fung des Sex­u­al­strafrecht­es. Als treibende Kraft set­zte die FU durch, alle nicht ein­vernehm­lichen sex­uellen Hand­lun­gen unter Strafe zu stellen.

Durch die Ein­führung eines Grund­tatbe­standes in § 177 StGB (sex­uelle Nöti­gung) wer­den kün­ftig auch scham­lose Über­griffe auf Per­so­n­en, die “auf­grund der über­raschen­den Bege­hung der Tat zum Wider­stand unfähig ist”, mit ein­er Min­dest­frei­heitsstrafe von 6 Monat­en unter Strafe gestellt.

Weit­ere Neuerun­gen sind u.a., dass „Grap­schen“ kün­ftig eben­falls straf­bar ist. Men­schen mit Behin­derun­gen wer­den nun im Sex­u­al­strafrecht in gle­ich­er Weise umfassend geschützt. Die Ausweisung von straf­fäl­li­gen Aus­län­dern bei Straftat­en gegen die Sex­uelle Selb­st­bes­tim­mung wird erle­ichtert.

„Mit den Neuerun­gen wird nach den Über­grif­f­en in der Sil­vester­nacht in Köln ein deut­lich­es Zeichen zugun­sten des sex­uellen Selb­st­bes­tim­mungsrechts auch von uns Frauen geset­zt,“ lobt Gabriele Fleck, Kreisvor­sitzende der FU Mannheim, die Ver­schär­fung.

Gabriele Fleck

Frauen Union Mannheim: Nein heißt Nein! Sex­u­al­strafrecht ver­schärft