FU2016-06-09B ckereiFoto„Welche Bedeu­tung das Brot hat“, so die Kreisvor­sitzende Gabriele Fleck, „zeigen alte Weisheit­en wie das römis­che Mot­to „panem et circens­es“ („Brot und Spiele“) oder Sprich­wörter wie „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. „Unser täglich­es Brot gib uns heute“ zeigt, dass das Brot von der­ar­tiger Bedeu­tung ist, dass es sog­ar in den religiösen Kon­text einge­flossen ist – im „Vaterunser“ eben­so wie in der Heili­gen Kom­mu­nion oder dem Abendmahl.“

Grund genug für die Frauen Union Mannheim, ein­mal hin­ter die Kulis­sen ein­er Großbäck­erei zu schauen. Im Jahre 1919 grün­dete Bäck­er­meis­ter Franz Uslän­der die gle­ich­namige Bäck­erei in Neuen­burg und legte damit den Grund­stein für die Erfol­gs­geschichte der Bäck­erei, die heute den Namen K & U führt. Von Mannheim aus ver­sorgt K & U seine zahlre­ichen Fil­ialen in der Metropol­re­gion Rhein-Neckar.

Nach der Begrüßung durch Georg Wolf wur­den die Anwe­senden durch einen Film und einen Kurzvor­trag mit der Geschichte und der Arbeit des Haus­es ver­traut gemacht. Allein die Mannheimer Bäck­erei stellt täglich über 45.000 Brote, 130.000 Brötchen, 45.000 Feinge­bäcke und über 600 Blechkuchen auf 8.500 m² her.

Beim anschließen­den Rundgang durch die Back­stube kon­nte ein Blick hin­ter die Kulis­sen gewor­fen wer­den. Hier beein­druck­ten vor allem die riesi­gen Back­öfen sowie die organ­isatorisch gut durch­dacht­en Abfol­gen der Arbeitss­chritte – ein Muster­beispiel der Zusam­me­nar­beit von Men­sch und Mas­chine.

Abschließend lud die K & U Bäck­erei zu ein­er Kost­probe quer durch das hau­seigene Sor­ti­ment ein.

Gabriele Fleck

Betrieb­s­besich­ti­gung der Frauen Union bei der K&U Bäck­erei