Löbel: „Frag­würdi­ge Auswahl­meth­o­d­en”

 

Nikolas Löbel

„Polizei­di­rek­tor Dieter Schäfer ist nicht nur in Polizeikreisen, son­dern auch hier in der Rhein-Neckar-Region eine anerkan­nte und geschätzte Per­sön­lichkeit. Er zeich­net sich durch Sachver­stand, Ver­lässlichkeit und Team­fähigkeit aus. Das Urteil des Ver­wal­tungs­gerichts Karl­sruhe hat verdeut­licht, dass bei der Beset­zung der Leitungsstelle der Verkehrspolizei­di­rek­tion in unserem Polizeiprä­sid­i­um durch das SPD-geführte Innen­min­is­teri­um in Stuttgart eine Ungle­ich­be­hand­lung und sog­ar eine klare Benachteili­gung eines ver­di­en­ten und anerkan­nten Polizeibeamten stattge­fun­den hat. Die Leis­tun­gen in seinen bish­eri­gen Dien­st­jahren und damit sein Erfahrungsre­ich­tum wur­den bei der Stel­lenbe­set­zung schein­bar aus poli­tis­chen Grün­den völ­lig außer Acht gelassen. Wenn jet­zt sog­ar die Polizeigew­erkschaft davon spricht, dass gerne aus Stuttgart ein gemein­sames Führungsver­ständ­nis einge­fordert und bei sub­jek­tiv­en Vor­be­hal­ten gegen einzelne Per­so­n­en undurch­sichtige Entschei­dun­gen durch das Innen­min­is­teri­um getrof­fen wür­den, dann legt das das offen­sichtliche Mis­strauen der Lan­desregierung gegenüber unseren Polizeibeamtin­nen und Polizeibeamten offen. Das geht so nicht. Es ist Auf­gabe und Pflicht der Poli­tik, sich zu unser­er Polizei zu beken­nen und auf deren Sachver­stand und Erfahrungsre­ich­tum zu ver­trauen. Natür­lich ist kri­tis­ches Hin­ter­fra­gen eben­so Pflicht, aber bei dieser Stel­lenbe­set­zung scheint ein per­sön­lich­es oder poli­tis­ches Motiv zur bewussten Falschbeurteilung klar gegeben. Das geht so nicht“, so der Kreisvor­sitzende der CDU Mannheim Niko­las Löbel in ein­er Reak­tion auf die Berichter­stat­tung zum Urteil des Ver­wal­tungs­gerichts Karl­sruhe im Falle der falschen Stel­len­beurteilung von Her­rn Polizei­di­rek­tor Dieter Schäfer.

CDU-Chef Löbel gibt Polizeigew­erkschaft und Polizei­di­rek­tor Rück­endeck­ung