Auch wennBild Vor-Ort-Termin Windenergie 04 12 2015 (002) das The­ma Flüchtlinge derzeit viele andere Auf­gaben in Mannheim über­lagert, so ist es für die CDU wichtig, auch die anderen wichti­gen Fragestel­lun­gen in Mannheim anzu­pack­en.

Die Winden­ergie ist so ein eine offene Frage. Eine, welche viele Energien freiset­zt. Jedoch eher bei den betrof­fe­nen Bürg­erin­nen und Bürg­ern, als im eigentlichen Sinn.

Aus­gangspunkt ist, dass die grün-rote Lan­desregierung Städte wie Mannheim mit ihrem frag­würdi­gen Winden­ergieer­lass zwingt, Flächen für Winden­ergiean­la­gen auszuweisen. Son­st geht die Stadt und die Poli­tik das Risiko ein, dass Inve­storen sich Stan­dorte aus­suchen, die aus Mannheimer Sicht noch weniger wün­schenswert wären. Eine solche Fläche ist im Käfer­taler Wald vorge­se­hen.

“Das Land­schaftss­chutzge­bi­et Käfer­taler Wald ist eines der größten und wichtig­sten Naher­hol­ungs­ge­bi­ete im Nor­den unser­er Stadt. In diesem sollen nach den Pla­nun­gen des Nach­barschaftsver­ban­des Hei­del­berg-Mannheim Flächen für Win­dräder aus­gewiesen wer­den. Das lehnen wir als CDU klar ab.”, so der Land­tagskan­di­dat und Käfer­tal BBR-Sprech­er Chris Rihm und der CDU-Kreisvor­sitzende Niko­las Löbel.

„Unsere Kri­tik richtet sich nicht gegen die Pla­nung der Stadt oder die Winden­ergie im All­ge­meinen.. Die Stadt führt nur den Winden­ergieer­lass des Lan­des aus. Unsere Kri­tik richtet sich gegen die grün-rote Pla­nungsvor­gabe.“ stellte Roger Bloe­mecke von der eben­falls betrof­fe­nen CDU Wald­hof klar.

Anstatt sich auf Regionalebene oder gar für ganz Baden-Würt­tem­berg auf die weni­gen tat­säch­lich „wind­höf­fi­gen“ und damit effizien­ten Stan­dorte zu konzen­tri­eren, zwingt die Lan­desregierung jede Kom­mune sch­ablo­ne­nar­tig, Flächen für Winden­ergie fest einzu­pla­nen anstatt pass­ge­nau Lösun­gen zu find­en, die sich ener­getisch und finanziell rech­nen.

Für Rihm ein Und­ing: „Dass wir jet­zt im Käfer­taler Wald davon reden, Vor­rangflächen auszuweisen, hat also nichts damit zu tun, dass dort eine Winden­ergiean­lage beson­ders wirtschaftlich betrieben wer­den kön­nte. Dafür fehlt Mannheim laut Win­dat­las der dafür notwendi­ge Wind. Ohne Sub­ven­tio­nen, sprich Steuergeldern, würde hier wohl kein Win­drad entste­hen.“

Was daran ökol­o­gisch sein soll, mögen die Grü­nen im Land­tag erk­lären, die gemein­sam mit der SPD die dezen­trale und unko­or­dinierte Pla­nung auf die Bahn geschoben haben.

“Wir sagen ja zur Energiewende und auch ja zu Winden­ergie, da wo sie vernün­ftig und wirtschaftlich ist. Wo fehlende Wind­höf­figkeit und in deren Folge man­gel­nde Wirtschaftlichkeit gegeben sind, dort lehnen wir Win­dräder ab. Das gilt erst Recht für den Käfer­taler Wald. Der Mannheimer Ober­bürg­er­meis­ter ist gefordert, sich für die Inter­essen der Bürg­er sein­er Stadt in der Region stark zu machen und die Flächenausweisung zu ver­hin­dern”, so Rihm und Löbel abschließend.

 

CDU macht deut­lich: Keine Win­dräder im Käfer­taler Wald