OVFeudenheimSchleuse„Ohne uns Mannheimer, sind die Stuttgarter von der Welt abgeschnit­ten“, scherzt der Feu­den­heimer CDU-Ortsvor­sitzende Alexan­der Fleck, „sie sind also gut berat­en, wenn sie sich mit uns gut­stellen.“ Und tat­säch­lich kon­trol­liert die 1927 erbaute Schleuse in Feu­den­heim mit ihren heute 3 Kam­mern den Über­gang vom Rhein zum staugeregel­ten Neckar und stellt so den Zugang Baden-Würt­tem­bergs zu den Bin­nen­wasser­straßen Deutsch­lands und Europas sich­er.

Die denkmalgeschützten Türme der Anlage sind bere­its schon von weit­em gut zu erken­nen. Sie über­ra­gen die bei­den älteren, je 105 Meter lan­gen Kam­mern eben­so wie die 1973 hinzugekommene 3. Kam­mer, die es schon auf stolze 189,5 Metern bringt. Mit 5 Mann Besatzung wird hier monatlich eine Ton­nage von ca. 600.000 Ton­nen geschleust.

Beim Rundgang kon­nte ein Ein­druck von der Funk­tions­fähigkeit der Schleuse gewon­nen wer­den. Mehrere Frachtschiffe wur­den während der Schleusung bei ihrer Fahrt bergauf oder bergab des Neckars beobachtet. Hier bein­druck­te vor allem auch die Schnel­ligkeit mit dem die Schleusung ablief.

Aus dem Kon­troll­raum hoch über dem Neckar kon­nten über Mon­i­tore sämtliche Vorgänge des rei­bungslosen Vor­gangs in Augen­schein genom­men wer­den.

Den Abschluss bilde­ten bei von Karl Hoff­mann gespon­sertem Kaf­fee und Kuchen die Anek­doten und der See­manns­garn, die man sich über die Feu­den­heimer Schleuse heute noch erzählt.

Alexan­der Fleck

 

„Ohne uns geht nix“ — Besich­ti­gung der Schleuse Feu­den­heim